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| 11 Uhr |
im Gartensaal |
Matinee:
Lesung "Grenzen überwinden ... "
Textcollage von und mit Rita Fromm und Dr. Françoise Hammer |
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12 bis
17 Uhr |
in der
Ausstellung |
Stündliche eine 60-minütige
Führung zu den Highlight-Objekten der Jubiläumsausstellung
und dre Sammlungsausstellung "Baden und Europa von 1918 bis heute" |
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Einrtritt incl. Ausstellung, Führung und Matinee:
€ 4,-- / erm. € 3,-- (10 bis 18 Uhr) |
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| 18 Uhr 30 |
im Gartensaal |
Kochgeschichten
Die Schauspielerin Ursula Cantieni
liest aus ihrem neuesten Buch "Kochgeschichten".
Veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem G.Braun Buchverlag |
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Eintritt: € 5,--
(Karten sind ab sofort an der Kasse im Schloss erhältlich) |
Matinee:
11 Uhr, Gartensaal
Grenzen überwinden ...
Neue Begegnungen mit Annette Kolb, René Schickele, Elly Heuss-Knapp,
Louise Weiss
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Die Collage
wurde von Rita Fromm und Françoise Hammer für das Begleitprogramm
"Baden und Europa im 20. Jahrhundert" des Badischen Landesmuseums
Karlsruhe anlässlich der Jubiläumsausstellung zum 50. Geburtstag
Baden-Württembergs 2002 konzipiert.
Sie werden musikalisch begleitet mit Klängen der 1920er Jahre
aus einem Orchestrion der Sammlung des Museums Mechanischer Musikinstrumente
in Bruchsal. |
| Dr. Françoise Hammer |
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Rita Fromm |
| Sprachwissenschaftlerin, freiberufliche
Dozentin der Erwachsenenbildung |
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freiberufliche Dozentin
der Erwachsenenbildung |
Die Autoren:
Annette Kolb, 1870-1967,
der Vater ein bayrischer Gartenarchitekt, die Mutter eine französische
Pianistin, legten die Wurzeln für Annettes Binationalität.
Die Ver-ständigung zwischen Deutschen und Franzo-sen war für
sie ein existentielles Anliegen, das sie in zahlreichen schriftstellerischen
Arbeiten über die französische und deutsche Mentalität,
die europäische Situation nieder-schreibt, so u.a. 1916 in "Briefe
einer Deutsch-Französin".
In dem 1929 veröffentlichten Buch "Versuch über Briand"
porträtiert sie den Politiker und Friedensnobelpreisträger.
In den 1920er Jahren war sie eine vielbeachtete Autorin. Ebenso wie
Louise Weiss, erhielt sie nach dem Zweiten Weltkrieg höchste
Ehrungen und Auszeichnungen für ihren lebenslangen Einsatz für
die deutsch-französische Aussöhnung.
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René
Schickele, 1883-1940,
zählte Anfang des 20. Jahrhunderts zu den bekanntesten Schriftstellern
im deutsch-sprachigen Raum, in Opposition zum Wilhelminischen Kaiserreich.
"...geboren und aufgewachsen im himmlischen Garten der Qual zwischen
Rhein und Vogesen", wie er selbst sagte, lebte und arbeitete
er als Elsässer, überzeugter Pazifist, Europäer, politisch
engagierter Journalist und Schriftsteller. Während des ersten
Weltkriegs gibt er in der Schweiz eine der führenden pazifistischen
Zeitschriften, "Weiße Blätter", heraus.
1919 als "citoyen français und deutscher Dichter"
lässt er sich zeitweise in Badenweiler nieder. Trotz französischer
Staatsangehörig-keit wird er 1926 in die Preußische Akademie
der Künste aufgenommen, und 1933 ausge-schlossen. 1932 floh er
aus Deutschland und führte ein Exilleben. In Vence verstarb er.
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Elly Heuss-Knapp, 1881-1952,
gebürtige Straßburgerin, aber Alt-Deutsche, wie sie und
ihre Familie sich fühlten, nahm sich ihren Vater, Professor für
Volkswirt-schaftslehre, zum Vorbild und studierte in diesem Fach in
Straßburg und Berlin. Eine "Bürgerkunde und Volkswirtschaftslehre
für Frauen" gab sie 1911 heraus.
Albert Schweizer (einer ihrer Freunde aus dem Straßburger "Radelklub"),
Friedrich Naumann, Theologe und liberaler Politiker - Theodor Heuss,
ihr Ehemann und erster Bundespräsident - sowie Alice Salomon,
Vorkämpferin für soziale Frauenberufe, prägten ihr
Leben. Als Abgeordnete des deutschen Reichstages und nach dem Zweiten
Weltkrieg im Stuttgarter Landtag setzte sie sich mit den politischen
Geschehnissen auseinander und besonders für sozialpolitische
Belange ein. 1950 gründete sie die Elly-Heuss-Knapp-Stiftung
des Deutschen Müttergenesungswerkes.
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Louise Weiss, 1893-1983,
eine der großen Europäerinnen des 20. Jahr-hunderts, ihr
Elsässertum und Engagement für den Frieden und die europäische
Einigung verbindet sie mit René Schickele, Elly Heuss-Knapp
und Annette Kolb. Sie entstammt einer jüdischen, über Europa
weitverzweigten Familie. Gymnasiallehrerin, Journalistin und Publizistin
der Zeitschrift "L'Europe Nouvelle", Teilnehmerin internationaler
Friedenskonfe-renzen und von Sitzungen des Völkerbundes. Mit
Aristide Briand setzte sie sich für eine Annäherung zwischen
Frankreich und Deutschland im Rahmen einer europäischen Einheit
ein. Gründerin der "Ècole de la Paix" und der
Fondation "Förderung der europäischen Einheit."
Ihr Einsatz für Europa fand seinen Höhepunkt in der Wahl
zur Abgeordneten des Europäischen Parlaments 1979. |
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Kochgeschichten
18 Uhr 30 im Gartensaal
5 € Eintritt
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Zusammen mit
dem G.Baun Buchverlag präsentiert das Badische Landesmuseum die
Schauspielerin Ursula Cantieni, bekannt als "Johanna" in
der erfolgreichen SWR-Fernsehserie "Die Fallers". Sie
vertritt als Botschafterin das Land Baden-Württemberg auf der
schweizerischen Expo 02. Grenzgängerisches
und Brückenschlagen gehören fest zu ihrer Person, und so
hat sie jetzt ein "grenzüberschreitendes" Kochbuch
geschrieben.
Es ist ein Kochbuch der besonderen und sehr persönlichen Art.
Ursula Cantieni konnte dafür auf einen außergewöhnlichen
Familienschatz zurückgreifen: die handschriftlichen Kochbücher
ihrer Urgroßmutter, Großmutter und Mutter.
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| Mit diesem einmaligen Fundus und
ihren eigenen Rezepten nimmt sie die Leser mit auf eine kulinarische
Zeitreise durch vier Generationen. 85 einfache bis raffinierte Gerichte
stellt die Autorin vor, der weit gespannte Bogen reicht von der italienischen
über die bündnerische und französische bis hin zur
deutschen Küche. |
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