14.9. - 16.11.2003

Kunstkeramische Arbeiten von 50 zeitgenössischen Künstlern aus der Sammlung von Gerhard und Martha Zehendner stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung, die einen repräsentativen Überblick über die Keramik nach 1945 bietet.


Stier (Bruno und Ingeborg Asshoff, 1967)

Zwischen den Extremen des reinen Handwerks und der freien Kunst lassen sich die in der Ausstellung berücksichtigten Keramiker platzieren.
Dabei sind die Trennungslinien zwischen Handwerk, Kunsthandwerk und freier Kunst im Bereich Keramik besonders unscharf.


Blumenkelch (Gottlind und Gerald Weigel, 1973)

1965 begann das Karlsruher Sammlerehepaar, deutsche Keramik zu sammeln und weitete sein Interesse Mitte der 80er Jahre auch auf internationale Keramik aus.

Die Zeit des Sammlungsbeginn ist gleichzeitig eine Wendezeit in der Geschichte der Keramik, denn aus dem zurückgezogenen, nur wenigen Kennern bekannten Handwerk wurde ein Zweig der Kunst mit einer unüberschaubaren Anzahl von Schaffenden und Sammelnden. In der Folgezeit wurde die Trennlinie zwischen den Töpfern und den kunsthandlich arbeitenden Keramikern immer deutlicher. Die Töpfer legten ihr Hauptgewicht auf "brauchbare" Keramik, während die kunsthandwerklichen Keramiker mehr und mehr zu freien künstlerischen Formulierungen strebten.


Totem der verheimlichten Unruhe
(Jindra Viková, 1973)

Die Ausstellung ist im Frühjahr 2003 im Keramikmuseum Staufen gezeigt worden.

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Museum beim Markt
Karl-Friedrich-Str. 6,
76133 Karlsruhe

Di - Do 11 - 17 Uhr
Fr - So 10 - 18 Uhr