18.12.2004 - 28.3.2005

Die Verwendung von Masken zu Repräsentationszwecken, zu Spott und zum Schutz sind das Thema dieser Ausstellung. Die Basis bilden eine Sammlung traditioneller Fasnachtsmasken aus Baden-Württemberg und Künstlermasken von Erwin Spuler, die das Badische Landesmuseum angekauft hat.

Traditionelle Rottweiler Fasnachtsmaske 'Federhannes', Rottweil, um 1830/40 Erwin Spuler, Maske für ein
Karlsruher Künstlerfest, ca. 1950

Außerdem sind Theater-, Gesellschafts- und Schandmasken, aber auch Masken aus Arbeit, Film, Sport oder Medizin zu sehen.

Souvenirmaske aus Bali,
1980er Jahre

Schandmaske
Baden, 18. Jhd.

Die Palette reicht von der Antike bis in die Neuzeit, über 140 Objekte beschreiben rund 2 000 Jahre Maskentradition. Sie beginnt mit einer Theatermaske aus dem römischen Ladenburg und endet mit einer heutigen Halloween-Maske.

Theatermaske, römisch
Ladenburg
Halloween-Maske
Deutschland / USA, 2003

Dazwischen liegen bei-spielsweise Maskenvisiere des 16. Jahrhunderts, die Totenmasken von Napoleon und Königin Luise, ein Reklame-Maskenfächer der 1920er Jahre, eine Karnevalsmaske um 1935 mit dem Konterfei von Hans Albers oder eine Hexenmaske, die 1987 in Bruchsal bei einem Überfall Verwendung fand.

Totenmaske
Napoleons I., 1821
Karnevalsmaske,
Hans Albers
um 1935
Bankraubmaske Bruchsal, 1987
Asservatenkammer
Staatsanwaltschaft Karlsruhe

Ein besonderes Highlight ist die Sonnenmaske August des Starken. Er veranstaltete anlässlich des Besuchs des dänischen Königs Fried-rich IV. in Dresden 1709 einen Götteraufzug und trug dabei eine nach seinen Gesichts-zügen gefertigte Maske.

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Museum beim Markt
Karl-Friedrich-Str. 6
76133 Karlsruhe

Dienstag - Donnerstag
11 - 17 Uhr
Freitag - Sonntag
10 - 18 Uhr
Ostermontag
10 - 18 Uhr

Führungen:
jeden 2. Sonntag,
16 Uhr
(beginnend
mit dem 19.12.)

Vortrag am Karfreitag:
25.3., 16 Uhr:
"Der Sinn einer Totenmaske heute"
mit Frank Schöneberg
2 € plus Eintritt