Die Spätantike

Spätantike

Die Krise des Römischen Reichs

Der Silberschatz von Kaiseraugst

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Militär und Verteidigung

Kaiserresidenz Trier

Frühes Christentum

Ausstellungscafé

Die Spätantike, die wechselvolle und spannungsreiche Epoche zwischen Antike und Mittelalter, ist geprägt von Völkerwanderungen, von kämpferischen Auseinandersetzungen zwischen Römern und Alamannen und vom Aufkommen des Christentums

Lange Zeit wurde der historische Abschnitt zwischen dem Ende des 3. Jh. n. Chr. und dem Beginn des 7. Jh. n. Chr., den wir heute als "Spätantike" bezeichnen, als Übergangsphase verstanden, die ausschließlich von Niedergang und Zerfall bestimmt sei.

Stattdessen zeichnet sich diese Zeit des Wandels und des Neubeginns jedoch vielmehr durch ein hochrangiges kreatives Schaffen auf allen kulturellen Ebenen aus.
Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, stehen wir in vielerlei Hinsicht auf dem Boden der Spätantike: Durch ihren prägenden Einfluss auf Literatur, Philosophie, Theologie, Recht und Bildungswesen ist sie auch heute noch in allen Lebensbereichen lebendig.


Porträt des Kaisers Gratian, 4. Jh., Trier, Rheinisches Landesmuseum