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Deutsches Musikautomaten-Museum

Außenstelle im Schloss Bruchsal

Seit dem Entstehen technikgeschichtlicher Museen wird auch das Phänomen der automatischen Musikwiedergabe kulturgeschichtlich und museal aufgearbeitet. Das Badische Landesmuseum besitzt seit 1984 im Bruchsaler Schloss eine Außenstelle, in der die Sammlung mechanischer Musikautomaten des Unternehmers und Sammlers Jan Brauers ausgestellt wird. Nach dem Ankauf von Teilen der Privatsammlung von Jens Carlson 2002 wurde das "Museum Mechanischer Musikinstrumente" 2003 in "Deutsches Musikautomaten-Museum" umbenannt. In den folgenden Jahren wurde der Bestand des DMM durch weitere Ankäufe u. a. durch das Land- Baden-Württemberg stetig erweitert. 2014 erfuhr das Museum eine inhaltliche und gestalterische Überarbeitung.

Auf drei Etagen geben über 500 Exponate einen umfassenden Überblick über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der selbstspielenden Musikinstrumente. Die Ausstellung dokumentiert  auf unterhaltsame Weise eine heute fast vergessene Musik- und Mediengeschichte. Das Museum zeigt über 350 Jahre Musikautomatengeschichte von den Anfängen im 17. Jahrhundert bis hin zur Digitalisierung der heutigen Zeit. Kostbare Musikautomaten wie die Elefantenuhr, Flötenuhren aus dem Schwarzwald, die Jahrmarktsorgel „Selection“, das Kino-Orchestrion von Wurlitzer sowie kleine Tabakdosen- und Schmuckstücke mit Musikwerk machen den Besuch der Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis. Hör- und Medienstationen geben den Besuchern zudem einen vertiefenden kulturhistorischen Einblick in die faszinierende Welt der Musikautomaten.



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Deutsches Museumautomaten-Museum
Elefantenuhr im Deutschen Musikautomaten-Museum Bruchsal. Foto: BLM