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Arbeit in Sammlungen

Vernetzt lernen, forschen, vermitteln

Kooperation volkskundlicher Sammlungsinstitutionen mit Universitäten

Unter dem Titel „Vernetzt lernen, forschen, vermitteln" bringt das Badische Landesmuseum seine volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Sammlungsbestände in die Lehre ein und wird in exemplarischen Projekten Forschungsergebnisse zu einzelnen Themen einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen.

Insgesamt fünf wissenschafts- und sammlungsorientierte Institutionen haben sich in diesem Vorhaben zusammengefunden, um das Kleine Fach „Empirische Kulturwissenschaft" zu stärken, indem umfangreiche vorhandene Sammlungen als Ressource für Lehre und gesellschaftlichen Wissenstransfer genutzt werden:

Auf diese Weise entstehen kooperative Strukturen von universitären und außeruniversitären Einrichtungen, die eine hohe Sichtbarkeit generieren und so die Wettbewerbsfähigkeit des kleinen Faches mit der ausgewiesenen Expertise zum alltagskulturellen Erbe steigern und stärken wird. Die Außenstelle Südbaden des Badischen Landesmuseums ist mit ihren Archivalien zum regionalen Alltagsleben vertreten. Die Integration der Sammlungsbestände in Lehrformate wird dabei wesentlich zu einer praxisorientierten Lehre nach dem Prinzip des „Forschenden Lernens" beitragen. Beginnend mit Lehrveranstaltungen zum Thema Arbeitskulturen werden die vielfältigen Bestände in Baden-Württemberg für die Lehre systematisch vernetzt, zugänglich gemacht und öffentlichkeitswirksam (Homepage, Ausstellungen, Publikationen) aufbereitet.

Mithilfe der Landes-Initiative „Kleine Fächer" sollen zwei Säulen – „Vernetzte Lehre" und „Gesellschaftlicher Transfer" – zur nachhaltigen Stärkung des Faches realisiert werden. Dazu wurden im 2016 bereits erste infrastrukturelle Schritte durch die Gründung des „Forums Alltagskultur in Baden-Württemberg" eingeleitet. Durch die Zusammenarbeit sollen aktiv gegenwärtige Forschungsfragen und -ergebnisse in die Sammlungen hineingetragen und ein wechselseitiger Wissens- und Methodenflow zwischen den universitären und außeruniversitären Sammlungs- und Forschungsinstitutionen generiert werden. Ziel ist es dabei, die nur vermeintliche Kluft zwischen Theorie und Praxis zu überwinden, universitäre Lehre und die Forschung in Museen zusammenzuführen und schließlich die Potenziale sammlungs- und archivbasierter Forschungsarbeit zu steigern und an die Öffentlichkeit zu kommunizieren.


Finanziert vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Baden-Württemberg im Rahmen der Landesinitiative „Kleine Fächer".





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