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Vor dem Zweiten Weltkrieg

im Karlsruher Schloss

Das 1919 gegründete und am 24. Juli 1921 in den historischen Räumen des Schlosses eröffnete Badische Landesmuseum vereinigte drei bedeutende Sammlungen: die schon im 19. Jahrhundert zusammengeführten „Großherzoglichen Sammlungen für Altertums- und Völkerkunde“, die später in eine „Zähringer Stiftung“ umgewandelten Privatsammlungen des großherzoglichen Hauses sowie die Sammlungen des „Badischen Kunstgewerbemuseums“. 

Vom ersten Direktor des Badischen Landesmuseums Hans Rott (1876-1942) wurde ein Museumskonzept für die Präsentation der Sammlungen erarbeitet; es legte unter anderem fest, nur Originale zu zeigen. Nach der sukzessiven Eröffnung der einzelnen Abteilungen kam es 1935 zu einer Veränderung des Bestands, als die ethnografische Sammlung nach Mannheim abgegeben wurde.  

Am 1. Dezember 1939 musste das Museum wegen dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs geschlossen und große Teile der Bestände in die Umgebung ausgelagert werden. Ein Luftangriff der Alliierten am 27. September 1944 brachte die völlige Zerstörung des Schlosses und seiner historischen Innenräume. Erst im Juni 1945 kehrten die Mitarbeiter des Museums aus ihrer Evakuierung nach Neuhausen bei Pforzheim nach Karlsruhe zurück. 






Die so genannte "Türkenbeute" im Gartensaal des Museums. Foto: BLM