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Bildarchiv Staufen

im Badischen Landesmuseum

Die Außenstelle Südbaden in Staufen im Breisgau geht auf eine private Gründung des Freiburger Volkskundeprofessors Werner Künzig zurück. Sie wurde 1960 als Landesstelle für Volkskunde eingerichtet und 1983 dem Badischen Landesmuseum zugeordnet. Neben dem Keramikmuseum in Staufen betreut die Außenstelle ein Archiv zur Regionalgeschichte Badens, in dessen Mittelpunkt ein sehr umfangreiches Bildarchiv steht.

Das Bildarchiv Staufen verfügt über mehr als 300.000 Bildträger. Darunter befinden sich kostbare Raritäten wie autochrome Fotoglasplatten und Laterna-magica-Bildserien. Hinzu kommen Dias, Glas- und Zelluloid-Negative, Bildabzüge sowie Fotoalben und eine Sammlung historischer Bildpostkarten.

Foto- und Diasammlungen aus Nachlässen badischer Volkskundler und Heimatforscher bildeten einst den Grundstock. Durch Schenkungen und Ankauf kamen die Bildnachlässe regionaler Fotografen in die Sammlung. Heute beherbergt das Bildarchiv Staufen die Nachlässe von Adolf Steinhäuser (1860-1928), Georg Röbcke (1863-1937), Annemarie Brenzinger (1884-1968), Hermann Schwarzweber (1884-1972), Alwin Tölle (1906-1998), Hugo Beyer (1925-2010) und Eugen Holdermann (*1927). Die Sammlung umfasst Fotografien aus der Zeit von etwa 1880 bis heute und konzentriert sich motivisch weitgehend auf Land und Leute Badens. Zudem finden sich im Bildarchiv Staufen historische Reisebilder aus aller Welt.

Öffnungszeiten des Bildarchivs Staufen





Aus dem Bildarchiv Staufen: Leben in Baden vor 100 Jahren. Foto: BLM