Bizarr und gespenstisch wirken die Figuren. Doch sind zweiköpfige Körper, starre Augen, absonderlich geformte oder gar fehlende Extremitäten keineswegs „Kunstfehler“: In ihren aktuellen Plastiken setzt sich die Künstlerin, die seit 2009 eine Vertretungsprofessur an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden im Bereich Keramik hat, mit Fragen der menschlichen Existenz und insbesondere mit dem Thema Paarbeziehung auseinander.
So banal dies klingen mag, ihre Plastiken sind es nicht: Susanne Ring verwandelt Keramik spontan und assoziativ unter dem Eindruck eigener Erlebnisse. In diesem Prozess findet sie einen Weg, uns unsere eigene Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit, unser Leben im Wandel drastisch, aber auch versöhnlich vor Augen zu führen.






