Keramikmuseum Staufen

Sibylle Meier –
Amanda, Felix, Leila & Co.

Angesichts des Artensterbens und der Genmanipulation unserer Tage sieht sich Sibylle Meier veranlasst, die Welt mit einer neuen Spezies zu bereichern. Mit großer Lust am Fabulieren erfindet sie ihre Wesen aus einer eigenwilligen Kombination organischer Gebilde mit ausgeprägten Sinnesorganen. Sie tragen Namen wie Amanda, Felix, Max oder Leila und berühren durch ihre eigentümliche Lebendigkeit und Emotionalität. Mit großen Augen und langen Tentakeln kommunizieren sie untereinander und mit uns.

Sibylle Meier besuchte nach einem Vorkurs an der Schule für Gestaltung in Basel die Keramikfachklasse in Bern. Weil kein anderes Material ihr erlaubt, Volumen und Oberflächen derart unmittelbar zu beeinflussen, entschied sie sich für den Ton. Wichtig ist für sie neben dem Visuellen vor allem das Haptische. Ihre figuralen Werke stehen zwischen Gefäß und Objekt. Durch Abstraktion und Reduktion auf bestimmte Merkmale setzt sie Akzente und bildet besondere Charakteren aus, die mit ihren ausgeprägten Eigenarten die Blicke auf sich ziehen.


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Felix
Foto: Nepomuk Neunhöfer


Öffnungszeiten

23. März bis 13. Mai 2018

Eröffnung: 23. März um 19 Uhr

Mittwoch bis Samstag 14 - 17 Uhr
Sonntag 12 - 17 Uhr


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Amanda
Foto: Nepomuk Neunhöfer