Raster – Räume – Rhythmen

4. April bis 18. Mai 2014

Geometrische Raster durchziehen das Werk von Kyra Spieker.
Die in Schiltach geborene Künstlerin beschäftigt sich mit dem Schlichten und Minimalen. In ihren Arbeiten beruft sie sich stets auf die einfachsten Grundformen und lässt diese in einem gleichbleibenden Rhythmus wiederkehren. Von der Fläche ausgehend, die sie immer wieder neu gliedert, entwickelt sie Körper. Das können Porzellanwürfel sein, die an der Wand verteilt, korrespondierende Räume entstehen lassen; oder wellenförmige Module, die, auf eine Edelstahl-Fläche platziert, ein scheinbar bewegtes Bild formen.

Kyra Spieker bezeichnet sich selbst als „ausgeprägte Handwerkerin“. Die mehrfache Preisträgerin und international tätige Künstlerin experimentiert mit unterschiedlichen Materialien. Neben Arbeiten aus Porzellan finden sich auch Papierarbeiten und Collagen aus Folie, Draht oder Edelstahl in ihrem Werk wieder. Zu ihren schlichten Objekten passt der Herstellungsprozess. Kyra Spieker arbeitet gerne mit Porzellan, weil es in seiner Reinheit und Klarheit zu ihren Formen passt. Nur selten setzt die Künstlerin Farbakzente, um die geometrisch-abstrakte Form des Objektes hervorzuheben und einen Kontrast zu seiner formalen Strenge herzustellen.

Duo Foto©: Spieker





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Waben
Foto©: Spieker


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Waben
Foto©: Spieker