Antje Wiewinner

Ihre Arbeiten sind nur selten zu sehen. Dennoch hat sich Antje Wiewinner mit ihren Architekturen, Doppelwandgefäßen, Stelen und Torsi einen Ruf weit über ihren Standort Osnabrück hinaus erworben. Typisch für Ihre Arbeiten sind äußerst reduzierte Formen von großer Ruhe und Kraft, mit denen die Keramikerin auf Objekte früher Kulturen Bezug nimmt. Vordergründige Effekte meidet sie. Sie schätzt die vollkommene Stille und Ereignislosigkeit.


großes Doppelwandgefäß
©Foto: FKM 

Dies gilt auch für ihre jüngsten Wandarbeiten. Ausschnitte aus Tageszeitungen oder Kursbüchern, einem Reisetagebuch oder Notenheft, Schnittmusterbögen oder Briefmarken erscheinen auf Tontäfelchen gebrannt und sind wie archäologische Funde dokumentarisch aneinandergereiht. Diese zufälligen Zeugnisse des Alltäglichen aus der jüngsten Vergangenheit haben Dauerhaftigkeit gewonnen und sind gleichzeitig entfremdet.


Ausschnitt aus dem Wandbild "Literature"
©Foto: FKM 

 

Alle Studioausstellungen werden vom Förderkreis Keramikmuseum Staufen e.V. veranstaltet. Die Exponate sind käuflich zu erwerben.

 

Einladung als Pdf


 





kleines Gefäß mit fein durchbrochener Linie
©Foto FKM


1. April - 15. Mai

 


Bild
Wandbild "Shinonome" (ca. 40x40cm)
©Foto: FKM