Beatrix Sturm -Kerstan

Beatrix Sturm-Kerstan aus Kandern führt seit über 10 Jahren die traditionsreiche Keramikwerkstatt von Horst Kerstan und Richard Bampi weiter und hat ihr mit ihren gebrauchsorientierten Gefäßen – Bechern und Teeschalen, Schüsseln und Platten, Dosen und Vasen – ein neues Gesicht gegeben. Vom 7. Juli bis zum 20. August 2017 stellt sie im Keramikmuseum Staufen aus, Eröffnung ist am Freitag, 7. Juli, um 19 Uhr.

Inmitten der Rohstoffe und Öfen, Glasurproben und Rohlinge, die von ihren Vorgängern stehenblieben, bereitet sie ihre Tone und Glasuren selbst auf, dreht frei auf der Drehscheibe, brennt in Reduktionsatmosphäre im Gasofen auf 1300° C und hat ihren eigenen Stil gefunden.


Teeschalen
Beatrix Sturm-Kerstan
©Foto

Seit ihrer Japanreise 1990 mit Horst Kerstan ist die japanische Teekeramik für sie Inspiration und Vorbild. Das bewusst Asymmetrische wurde zu ihrem Gestaltungsprinzip. Durch das Schneiden der Ränder und absichtlich angelegte Spurrillen bringt sie Bewegung in ihre Formen. Die Feldspatglasuren in Seladongrün, Ochsenblutrot und Temnokuschwarz, die bereits das alte China kannte, zeigen bei ihr in Kombination mit transparent weißen Angüssen und farbigen Pinselzeichen eine besondere Frische und Leichtigkeit.





Teller auf Platte, grün

©Foto: Klaus Ditté



7. Juli – 20. August 2017