Christine Wagner

Christine Wagner gehört zu denjenigen in der Keramikszene, die kontinuierlich und konsequent ihren ganz eigenen Weg gehen. Ihre Gefäße zeigen gleichzeitig klare Präsenz und stille Zurückhaltung. Bereits 1989 wurde die Keramikerin mit dem österreichischen Staatspreis ausgezeichnet.



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In Japan hatte Christine Wagner die Liebe zum Ton und zur Gefäßkunst für sich entdeckt und absolvierte dort ihre Lehre. Die Faszination für die ostasiatische Keramik führte sie auch nach Korea und China. Dann kehrte sie zurück nach Europa und studierte bei dem berühmten Keramiker und Plastiker Günter Praschak an der Kunstuniversität Linz. 1990 eröffnete sie ihr Atelier in München.

Ihre Vasen und Schalen zeigen stets eine Nähe zur Architektur und Skulptur. Formal streng und äußerst differenziert in den Proportionen, variiert die Künstlerin Kuben und Zylinder immer neu. Dann zieht sie Linie um Linie, horizontal und vertikal, setzt Punktreihen und Stempelabdrücke dicht nebeneinander, als ob sie die Spannung der Form überprüfen wolle. Die Farbigkeit tritt vollkommen zurück, die Materialität des Tons soll zur Wirkung kommen.

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13. Oktober bis 19. November 2017


3 Becher-Gefäße
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