Rebecca Maeder

Seit 15 Jahren ist die Keramikerin Rebecca Maeder auf internationalen Ausstellungen präsent und gewinnt immer wieder Auszeichnungen. Ihre Arbeiten sind in großen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Seit dem Studium bei Jacques Kaufmann an der École d’Arts Appliqués in Vevey ist für Rebecca Maeder die Natur in mikroskopischer Nahsicht eine unerschöpfliche Inspirationsquelle. Besondere Faszination üben Schwämme und Korallen auf sie aus. Es entstehen ihre sogenannten Zoophyten.

 
©Foto: FKM

Dann wird Korea zum Land ihrer Sehnsucht. Mit dem Studium bei Kap-Sun Hwang an der Seoul National University gewinnt für die Künstlerin das Porzellan zentrale Bedeutung. Seidenmatt geschliffene Oberflächen von großer Raffinesse stehen im Dialog mit offenporig durchlässigen Flächen. Wie bei der traditionellen Reiskorntechnik bedient sich Rebecca Maeder organischer Materialien, die, in die Masse eingearbeitet, nach dem Brand Hohlräume zurücklassen. Sich ergänzende Gegensätze wie Porosität und Solidität, das Volle und das Leere, werden zum Thema und regen zu philosophischen Betrachtungen an.

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25. August bis 08. Oktober 2017

 

 


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