Sonja Duò-Meyer

Es ist die Einfachheit und Klarheit keramischer Formen aus frühen Kulturen, die Sonja Duò-Meyer von Anfang an faszinierten. Bis heute genießt sie den langsamen und meditativen Prozess der Aufbautechnik. In der Verwendung von Porzellan distanziert sie sich von ihren Vorbildern. Mit der Entscheidung für porzellanweiss und metallschwarz gelingt ihr die Abstraktion. Die Licht- und Schattenmodulation der Oberflächen unterstreichen den skulpturalen Charakter ihrer Gefäßkörper. Kein Stück gleicht dem anderen, jedes einzelne spiegelt Individualität wieder bis hin zu Fingerspuren.



Gefäßgruppe 2015, Ausstellung Museé Ariana Genève
©Foto: Duò-Meyer


Seit 40 Jahren ist Sonja Duò-Meyer aus Zürich mit ihren Arbeiten auf internationalen Ausstellungen und Wettbewerben präsent und erhielt mehrfach Auszeichnungen. Minimalistischer Charakter und sinnliche Präsenz sind typisch für ihre Arbeiten. Durch die schiere Größe der Objekte wird die Schönheit des Lebendigen, Natürlichen und Ursprünglichen noch gesteigert. Beziehungsreich stehen diese im Raum und nehmen Bezug auf Wandarbeiten in sogenannten Konstellationen.

 





weißes Porzellangefäß mit roter Blume
Gefäß, Porzellan
©Foto: FKM


19. Mai – 2. Juli 2017


 


Bild
©Foto: FKM