Camille Schpilberg

 

8. Februar - 17. März 2013 

 

Steinbrücken, Felsen und Bergrücken bilden die neueste Werkgruppe der französischen Keramikerin Camille Schpilberg. Versatzstücke aus der Natur werden minimalistisch auf Silhouetten reduziert und gewinnen durch ihre formale Vereinfachung monumentale Wirkung. Die Keramikerin entwickelt ihre Objekte aus der Fläche, aus dünnen Porzellanplatten, die sie nach bestimmten Schnittmustern zuschneidet und in Form bringt. Mit ihren Glasuren betont sie das Weiß des Porzellans und seine Leichtigkeit. Unregelmäßige, grün abgesetzte Ränder und Wölbungen geben der Form zarte Struktur.



©Foto: FK/Ganter

Noch deutlicher als die Objekte zeigt das Gebrauchsgeschirr das Papierne von Schnittmustern. Eckig umbrechende wechseln mit geschwungen emporwachsenden Modellen, die unkonventionell angestückte Henkel und Ausgüsse aufweisen. Charakteristisch für Camille Schpilbergs Arbeiten ist nicht nur die Reduktion der Mittel auf das unbedingt Notwendige. Bewegte Linien und Kanten verleihen ihnen auch eine besondere Emotionalität und Sinnlichkeit.

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Berge
Foto©: Förderkreis

Camille Schpilberg
©Foto: Förderkreis