Cornelia Trösch

11. Juli. – 24. August 2014

Märchenhaft schön stehen filigrane Porzellanarbeiten neben erdigen und robusten Steinzeuggefäßen. Glaubt man sich eben noch in einer Traumwelt und fühlt sich bei der Vielfalt an Farben und Formen des Porzellans an kostbare Meisterwerke aus der ganzen Welt erinnert, die Arbeiten von Cornelia Trösch bleiben bei aller Vielgestaltigkeit doch stets dem Alltag verbunden.


Beeindruckt von der japanischen Tradition, in der die Angewandte Kunst einen ganz anderen Stellenwert hat als in Mitteleuropa, ist es der Keramikerin aus Zürich wichtig, dass ihre Gefäße Platz im Alltag finden. Im Gebrauch gewinnt der Nutzer eine bestimmte Beziehung zu seinem Gefäß, und das Gefäß nimmt gleichsam Einfluss auf seinen Nutzer. Die Funktionalität eines Gefäßes ist oberstes Gebot für einen Töpfer. Darüber hinaus aber pflegt Cornelia Trösch einen heiteren und lustvollen Umgang mit Materialien und Techniken, um keine Routine aufkommen zu lassen und Neues zu entdecken. Dem Zufall wird Raum gegeben, er darf mitspielen, wie etwa bei der nur bedingt zu steuernden Aschenanflugglasur im Holzofen.

 

Cornelia Trösch und Dr. Maria Schüly beim Aufbau der Ausstellung
©Foto: Stephanie Tremp





Porzellanschale in schwarzem Fuß
©Fotos: Trösch


Blick in die Ausstellung


Porzellanschale
©Foto: Trösch