Lea Georg, Porzellan

11. Oktober bis 24. November 2013

Seit Jahren beschäftigt Lea Georg das Thema Rhythmus und Reihung. Im Wechsel exakt aufeinander abgestimmter, konvexer und konkaver Formen, in deren Rhythmus auch klassische Gefäßtypen eingetaktet werden, entwickelt die Konzeptkünstlerin Vasenreihen, die gleich einem monumentalen Architekturfries frei im Raum stehen. Mit nur wenigen Formtypen, deren Halbierung und Drehung, entwickelt sie immer neue Friesvarianten und verblüfft den Betrachter durch die unterschiedlichen Schauseiten.


Auf ganz eigene Weise spielt die Gefäßkeramikerin mit der Transparenz des Porzellans, wenn sie die Außenwand eines Gefäßes in gleichmäßigem Rhythmus ähnlich einer Strichzeichnung schräg durchsägt, bis die andersfarbene Innenwand zum Vorschein kommt. Auch hier verwendet Lea Georg wie bei ihren Vasen nur wenige Farben, mit denen sie Akzente setzt: Schwarz, Schiefergrau und Porzellanweiß sowie ein pigmentintensives Lapislazuliblau und ein frisches Gelb.
Lea Georg hat sich ausschließlich dem Thema Porzellan und Gefäß verschrieben. Von einfachen Teeschalen bis zu großen Vasen beschränkt sie sich auf wenige Formtypen, die sich durch vollkommene Harmonie in den Proportionen und schlichte Eleganz auszeichnen. In der Ausführung bestechen diese Modelle in ihrer handwerklichen Perfektion. Es ist ein haptischer Genuss, über ihre Oberflächen zu streichen, die sich wie Samt anfühlen, wenn sie geschliffen sind.





Lea Georg während der Vernissage

Lea Georg während der Ausstellungs-
eröffnung
©Foto: Förderkreis


Quintett
Quintett
©Foto: Georg