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Mitteilungen für die Presse

aus dem Museum

Presseinformation 77/2010: Führung durch die neue Sonderausstellung im Museum beim Markt: „Das fremde Abendland? Orient begegnet Okzident“

Das Badische Landesmuseum bietet am Freitag, 3. September, 16 Uhr, eine Führung durch die neue Sonderausstellung „Das fremde Abendland? Orient begegnet Okzident von 1800 bis heute“ im Museum beim Markt an. Christina Schüler, freie Mitarbeiterin des Museums, vergegenwärtigt den Besuchern anhand ausgewählter Exponate die Auseinandersetzung des Orients mit der Kultur des Westens seit dem 19. Jahrhundert.

 



Pressemitteilung 76/2010: Sicheres Gespür für die Antike: Das Badische Landesmuseum hat die Sammlung Münch erhalten 

Die Antikensammlung des Badischen Landesmuseums Karlsruhe ist um eine bedeutende Sammlung von Altertümern aus Syrien reicher. Die Sammlung stammt aus dem Haushalt des Karlsruher Arztes Dr. Wolfgang Münch und umfasst rund 150 Münzen, sieben Rollsiegel, 41 Kleinobjekte sowie einen Frauenkopf aus Basalt. Sie wurde dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe im März 2010 zur Erforschung und Veröffentlichung der einzelnen Objekte von der Witwe des Sammlers geschenkt.

 



Presseinformation 75/2010: Musikkultur in Baden-Württemberg: Mit einer „DAS DING“-Party geht die Ausstellung im Badischen Landesmuseum aufs Ende zu

Ein Disk Jockey im Badischen Landesmuseum? Liebhaber klassischer Themen mag das auf den ersten Blick überraschen. Doch schon der Titel der aktuellen Großen Landessausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie: Musikkultur in Baden-Württemberg“ macht im Badischen Landesmuseum deutlich, dass Musik im Südwesten vielfältig sein kann. Noch gut drei Wochen sind es bis zum Ende der Ausstellung am 12. September hin – Zeit genug für eine Party mit einem DJ und mit „Das Ding“.

Pop-, Hip Hop- und Rock´n´Beat-Klänge ziehen am Donnerstag, 26. August, 19 bis 24 Uhr, ins Badische Landesmuseum ein, wenn das Badische Landesmuseum mit dem Sender „Das Ding“ (SWR) eine Party mit jungen und jung gebliebenen Gästen feiert. Mirko Drotschmann, Moderator und Reporter von „Das Ding“, stand bereits bei zahlreichen Events hinter dem Plattenpult. Unter dem Pseudonym DJ Mirko spielt er in Karlsruhe sowohl unbekannte Songs als auch aktuelle Hits wie David Guetta, Beyoncé, Jan Delay oder Timid Tiger.



Pressemitteilung 74/2010: Neue Sonderausstellung im Museum beim Markt: „Das fremde Abendland? Orient begegnet Okzident von 1800 bis heute“

Der Titel enthält ein Fragezeichen. „Das fremde Abendland? Orient begegnet Okzident von 1800 bis heute“ ist die neue Sonderausstellung des Badischen Landesmuseums Karlsruhe im Museum beim Markt überschrieben, in deren Mittelpunkt die Beschäftigung mit dem Phänomen des so genannten „Okzidentalismus“, der Rezeption der westlichen Kultur im Orient, steht. In Abgrenzung zum viel beachteten „Orientalismus“ wagt die Ausstellung erstmals den umgekehrten Blick. Sie betrachtet die weniger bekannte Auseinandersetzung des fernen Ostens mit dem Westen.

Presseinformation 73/2010: Die Höhen und Tiefen im Leben einer Comtesse: Der „Happy Friday“ im Schloss widmet sich einer Büste von Houdon 

Zu einer „literarischen Führung“ mit dem Titel „Auf der Flucht. Das Schicksal der Comtesse de Sabran“ lädt das Badische Landesmuseum Karlsruhe am Freitag, 13. August, 16 Uhr, ins Schloss ein: Dr. Brigitte Herrbach-Schmidt, Konservatorin am Badischen Landesmuseum, schildert das Leben der Comtesse de Sabran anhand überlieferter Briefe in der Abteilung „Absolutismus und Aufklärung“. Dort befindet sich eine eindrucksvolle Büste der Comtesse, die Jean-Antoine Houdon im 19. Jahrhundert schuf – ein hinreichender Anlass, sich mit der Person der Comtesse und ihrem Schicksal in einer schwierigen Zeit zu beschäftigen.

 



Presseinformation 72/2010: Musikkultur in Baden-Württemberg: Die Open-Air-Bühne des Badischen Landesmuseums zieht vor das Schloss

Mit Beginn der Sommerferien zieht die Open-Air-Bühne des Badischen Landesmuseums um: Vom 29. Juli bis zum 8. August steht die Bühne vor der beeindruckenden Kulisse des Karlsruher Schlosses und bietet dort auch weiterhin ein umfangreiches und vielseitiges Musikprogramm für Karlsruher Heimurlauber und Stadttouristen an.

Presseinformation 71/2010: Vom Bocksgesang zur Wasserorgel: Das Badische Landesmuseum gibt am Freitag, 30. Juli, einen Einblick in die Musikkultur der Antike

Harmonie und Melodie, Rhythmus, Chor und Musik – all diese Begriffe stammen aus dem Griechischen und weisen weit über 2000 Jahre zurück in die Antike. Anlässlich der Großen Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ veranstaltet das Badische Landesmuseum am Freitag, 30. Juli, 16 Uhr, eine Führung mit dem Titel „Musik antik – Vom Bocksgesang zur Wasserorgel“ zur antiken Musikkultur. Dabei erläutert der Archäologe Claus Hattler M.A. anhand einiger Objekte der Sammlungsausstellung „Antike Kulturen“, welche Rolle Musik vor mehr als 2000 Jahren gespielt hat.



Presseinformation 70/2010: „Hinter den Dingen“: Das BLM gibt Einblicke in den Streit zwischen dem Erzbistum Freiburg und dem badischen Staat im 19. Jahrhundert

Ein Konflikt zwischen der Kirche und dem badischen Staat? Ja, den gab es wirklich. Unter dem Titel „Volksfrömmigkeit und Kulturkampf – Die Katholiken im Erzbistum Freiburg und der badische Staat im 19. Jahrhundert“ findet am Freitag, 23. Juli, 16 Uhr eine kostenlose Führung durch die Sammlungsausstellung „Baden und Europa 1848 bis 1918“ des Badischen Landesmuseums statt.

Während dieses Vortrags, der Bestandteil der Veranstaltungsreihe „Hinter den Dingen“ ist, erörtern die Kulturwissenschaftlerin Brigitte Heck M.A. und Diplom-Theologe Tobias Licht, wie der Konflikt zu Stande kam, und wie er in einen Kulturkampf mündete. Die Teilnahme an dem Vortrag und der Eintritt in die Sammlung sind kostenlos. Treffpunkt ist das Schloss-Foyer.



Presseinformation 69/2010: Orgelklänge im Karlsruher Schloss: Im Badischen Landesmuseum reflektiert ein Symposium die Orgelkultur in Baden-Württemberg

„Töne und Technik – erfinden, erleben, ex-portieren.“ Unter diesem Motto steht das Symposium zur Orgelkultur in Baden-Württemberg, das die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen vom 21. bis zum 25. Juli 2010 anlässlich der Großen Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ im Badischen Landesmuseum veranstaltet. Das fünftägige Fachgespräch behandelt die breit gefächerte und vielfältige Orgellandschaft in Baden-Württemberg, die sich in den vergangenen Jahrhunderten stark entwickelt hat.

Weitere Informationen und einen detailliserten Ablaufplan finden Sie unter:

http://www.mh-trossingen.de/studium/organexpert/kurse-workshops.html#c1526



Presseinformation 68/2010: „Musikkultur für Genießer“: Landesmuseum und Kunsthalle bieten am Sonntag eine gemeinsame Führung mit Imbiss im Schlosspark an

Von der mehr als 37.000 Jahre alten Knochenflöte bis hin zur baden-württembergischen Musikband „Die Flippers“: So weit spannt sich der Bogen, wenn es um Musikkultur im Südwesten Deutschlands geht.

Einen Gang durch die aktuelle Große Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ und durch die Sammlungen der Kunsthalle bieten das Badische Landesmuseum und die Staatliche Kunsthalle in Karlsruhe am Sonntag, 18. Juli, 14 Uhr, unter dem Stichwort „Musikkultur für Genießer“ an. Auf die Führung durch die Landesausstellung folgt ein kulinarisches Intermezzo im Schlosspark. Im Anschluss werden in der Kunsthalle ausgewählte Exponate mit Musikbezug vorgestellt.



Presseinformation 67/2010: „Alles Gold, was glänzt?“ – Das Badische Landesmuseum bietet am Freitag eine kostenlose Führung durch die „Türkenbeute“ an

Ein altes Sprichwort besagt: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt.“ Das heißt jedoch nicht, dass andere Materialien weniger wertvoll sind. In ihrer Führung „Alles Gold, was glänzt? – Kostbare Metallarbeiten in der Türkenbeute“ am Freitag, 16. Juli, 16 Uhr, im Badischen Landesmuseum macht Helene Seifert M.A. diesen Zusammenhang plastisch. Anhand der Sammlung der „Türkenbeute“ zeigt sie, welche Bedeutung den Exponaten aufgrund ihrer kunsthandwerklichen Verarbeitung zuzusprechen ist.

 



Presseinformation 66/2010: Schülerwettbewerb „Baden-Württemberg sucht den Minnestar“ kürt vier Sieger – Preise gibt es am 27. Juli auf der Schlossbühne

Gleich vier Gewinner – einen ersten Preis, zwei zweite und einen dritten Preis – gibt es beim Schülerwettbewerb „Baden-Württemberg sucht den Minnestar“, den das Badische Landesmuseum Karlsruhe im Rahmen seiner Ausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ ausgeschrieben hat.

Den ersten Platz holten drei Schüler des Helmholtz-Gymnasiums Karlsruhe mit dem Titel „Jungen Leuten will ich raten/ I advise young people“. Die beiden zweiten Preise gingen punktgleich an zwei Schwestern von der Klosterschule vom Heiligen Grab in Baden-Baden mit dem Titel „Slâfest du, vriedel ziere“ sowie an den Neigungskurs Musik des Ganztagesgymnasiums Osterburken mit dem Titel „Der Tannhäuser Blues“. Den dritten Preis errangen die Musikprofilklassen 8a, b, c, die, gleichfalls von der Klosterschule vom Heiligen Grab in Baden-Baden, mit dem Titel „Uf dem berge und in dem tal“, kamen.



Presseinformation 65/2010: „Bienvenue á Karlsruhe“: Das BLM bietet am 14. Juli eine französischsprachige Führung durch „Musikkultur in Baden-Württemberg“ an

Alors, on célèbre! Am 14. Juli erinnert Frankreich an das Föderationsfest vom 14.Juli 1790, an dem die im Vorjahr entstandene Einheit aller Franzosen gefeiert wurde. Aus diesem Anlass veranstaltet das Badische Landesmuseum eine französischsprachige Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ im Karlsruher Schloss.



Presseinformation 64/2010: Musikkultur in Baden-Württemberg: Eine Open-Air-Bühne vor dem Schloss bringt Bewegung in den Sommer

Ob Blues, Boogie, Volkslieder, Klassik oder Rock: Beim Karlsruher Schloss wird vom 17. Juli bis zum 8. August 2010 eine kleine Open-Air-Bühne stehen, die Karlsruher Heimurlaubern und Stadttouristen gleichermaßen Ohren- und Augenschmaus sein wird: Im Rahmen der Großen Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ präsentieren Musiker aus dem ganzen Land ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Drei Wochen lang treten mehr als 70 Künstler auf die Bühne – und bieten die unterschiedlichsten Stilrichtungen.



Presseinformation 63/2010: SWR2 „Kulturnacht“ im BLM: Baden-Württembergs bekannte Jazz-Musiker sind am 8.Juli im Badischen Landesmuseum zu Gast

Welches Ansehen genießt der Jazz in der deutschen Kultur, insbesondere in Baden-Württemberg? Dieser Frage gehen zahlreiche Musiker, die den Jazz in der Region maßgeblich mitgeprägt haben, am Donnerstag, 8.Juli, ab 19 Uhr im Karlsruher Schloss nach.

Im Rahmen der Großen Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ gestalten das Badische Landesmuseum und das Kulturprogramm SWR2 einen Abend mit Live-Musik, Interviews und Filmbeiträgen. Sie zeigen, wie sich der Jazz im Südwesten Deutschlands entwickelt hat, und welchen Stellenwert er heute einnimmt. In den Pausen finden Kurzführungen durch die Sonderausstellung statt. Durch den Abend begleiten die SWR2-Moderatoren Thomas Koch und Silke Arning. Karten kosten im Vorverkauf 15€, an der Abendkasse 18€ (ermäßigt 15€). Ein Mitschnitt des Abends wird am 10.Juli, 20.03 Uhr, in der Sendung „SWR2 Kulturnacht“ ausgestrahlt.

 



Presseinformation 62/2010: Stars im Schloss: Konzertveranstalter Fritz Rau berichtet im BLM von 50 Jahren Backstage

Der aus Pforzheim stammende Konzertveranstalter Fritz Rau ist am Donnerstag, 1.Juli, 19 Uhr zu Gast im Badischen Landesmuseum. Im Rahmen der Großen Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ erzählt der wohl bekannteste Konzertagent Deutschlands von seiner mehr als fünfzigjährigen Tätigkeit im Musikgeschäft und lässt dabei ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte lebendig werden. Musikalisch begleitet wird Fritz Rau vom Jazz-Gitarristen Dr. Jochen Schwab. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Um Reservierung wird gebeten unter 0721 926 2828.

Presseinformation 61/2010: „Mundart zu Gast im Schloss“: Das BLM lädt zu einem Abend mit Musik, Kabarett, Hintergrundgesprächen und Führungen ein

Prominente Mundartkünstler aus der Region präsentieren am Donnerstag, 24. Juni, ab 19 Uhr im Badischen Landesmuseum Ausschnitte aus ihren Bühnenprogrammen. „Mundart zu Gast im Schloss: ‚Baden Radio Gutsele und Musik’“ heißt das Motto des Abends, der mit einem bunten Programm aus den Bereichen Musik und Kabarett und mit Führungen durch die Sonderausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ bis Mitternacht für Unterhaltung sorgt. Durch das Programm führt SWR-Moderator Winnie Bartsch, der Eintritt beträgt im Vorverkauf 10€, an der Abendkasse 12€ (ermäßigt 10 €).

Presseinformation 60/2010: „Musikkultur in Baden-Württemberg“: Eine Führung im BLM nähert sich dem Thema Musik über das Tanzen

Eine Führung der besonderen Art bietet das Badische Landesmuseum am Donnerstag, 17. Juni, 19 Uhr, im Rahmen seiner großen Sonderausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ an: Begleitet von einer Tanzpädagogin haben Musik- und Tanzinteressierte die Möglichkeit, die Große Landesausstellung rhythmisch zu erleben und sich über verschiedene Tanzschritte unterschiedlichen Epochen und Musikstilen zu nähern. Mittelalterliche Reigentänze, höfische Schrittfolgen und moderne Tänze machen die musik- und tanzhistorischen Hintergründe der Musikkultur in und außerhalb Baden-Württembergs lebendig und ermöglichen neue Einblicke in das Thema Musik. Der Eintrittspreis beträgt regulär 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Presseinformation 59/2010: Wie die Madonna ins Museum kam: Das Badische Landesmuseum erforscht die Herkunft von Objekten – erste Ergebnisse

Seit Januar 2010 betreibt das Badische Landesmuseum intensiv Provenienzforschung. Mit Fördermitteln der „Arbeitsstelle Provenienzforschung“ in Berlin und des Landes Baden-Württemberg wird die Herkunft von Objekten untersucht, die seit den 1960er-Jahren aus dem „Zentralfonds für die Anschaffung von Spitzenwerken der Kunst für die staatlichen Kunstsammlungen“ in Baden-Württemberg erworben wurden. Dabei klärt die Kunsthistorikerin Dr. Katharina Siefert insbesondere, ob es sich um NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut jüdischer Vorbesitzer handelt.



Presseinformation 58/2010: Die Bestände des Badischen Landesmuseums gehen online: Der Digitale Katalog erleichtert die Recherche nach Objekten

Seit kurzem ist der Digitale Katalog des Badischen Landesmuseums online: Er bietet Fachpublikum, aber auch interessierten Museumsbesuchern die Möglichkeit, in den Sammlungen des Museums bequem und online zu recherchieren. Sein Aufbau macht die vier Sammlungsbereiche des Museums plastisch, zeigt Werke der Antike, der Kunst- und Kulturgeschichte und der Numismatik sowie Bestände im Bildarchiv Südbaden in Staufen. Diesen vier Bereichen sind insgesamt 33 Sammlungen zugeordnet, die vielfältige Einblicke in die Kunst und das Kunsthandwerk sowie in die Zeugnisse der historischen Lebenswelten aus der vorantiken Zeit bis in die Gegenwart bieten.



Presseinformation 57/2010: „Der Ring, der oft gelungen“ im BLM: Ein musikalisches Gespräch am Donnerstag, 10. Juni, widmet sich der Wagner-Rezeption im Land

Die Große Landesausstellung „Musikkultur in Baden-Württemberg“, die bis zum 12. September im Badischen Landesmuseum zu sehen ist, wird von einem umfangreichen Programm begleitet. Jeden Donnerstag um 19 Uhr finden Vorträge und Gespräche im Gartensaal statt – oder Tanzführungen in der Ausstellung. Am kommenden Donnerstag, 10. Juni, gibt es für Opernfreunde ein ganz besonderes Bonbon: Das Museum bietet gemeinsam mit dem Kulturprogramm SWR2 ein musikalisches Gespräch zum Thema „Der Ring, der oft gelungen – Wagner-Rezeption in Baden-Württemberg“ an.

Anlass sind die spektakulären Wagner-Inszenierungen der vergangenen Jahre in Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart und Freiburg. Die verantwortlichen Dramaturgen der Opernhäuser stellen ihre Konzeptionen vor und erörtern die Frage nach zeitgemäßen Wagner-Inszenierungen sowie der Zuschauerreaktionen. Zu Gast sind Margrit Poremba, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Dr. Regine Elzenheimer, Nationaltheater Mannheim, Sergio Morabito, Staatsoper Stuttgart und Friedrich Sprondel, Theater Freiburg. Begleitet von Stefan Veselka am Klavier, bringt Stefan Stoll den Monolog aus dem „Fliegenden Holländer“ zu Gehör. Es moderiert Alfred Marquardt, SWR2. Der Eintritt in die Veranstaltung ist frei, um Reservierung wird unter der Telefonnummer 0721-926-2828 gebeten.



Presseinformation 56/2010: Ende für „Waren und Welten“ im Museum beim Markt: 33 660 Menschen haben die Schau über die fünfziger Jahre besucht

Gut 33 660 Menschen haben die Sonderausstellung „Waren und Welten – Alltagskultur der fünfziger Jahre“ im Museum beim Markt besucht (17.12.2009 – 6.6.2010). Damit hat die Ausstellung, die das Leben in Deutschland und Karlsruhe im Jahrzehnt nach dem Zweiten Weltkrieg thematisierte, in der Außenstelle des Badischen Landesmuseums Karlsruhe einen Besucherrekord erzielt. Zugleich machte „Waren und Welten“ erstmals einen bislang wenig bekannten Teil der Sammlung des Badischen Landesmuseums zur Alltagskultur einem breiten Publikum zugänglich.



Presseinformation 55/2010: „Musikkultur in Baden-Württemberg“ - Ein Workshop im BLM führt in die Herstellung von Ton- und Keramikinstrumenten ein

„Der Ton macht die Musik“ heißt es am 12. und 19. Juni in einem zweiteiligen Workshop des Badischen Landesmuseums, in dem Kinder ab 9 Jahren und Erwachsene in der Keramikwerkstatt des Jubez Instrumente wie Okarinas, Keramiktrompeten und Rasselsteine aus Ton herstellen. Die Teilnahmegebühr inklusive Eintritt, Führung und Materialkosten beträgt 12 Euro für Kinder und 14 Euro für Erwachsene. Anmeldungen sind unter 0721/926-6520 erforderlich.

Der Workshop findet an zwei Terminen statt. Am Samstag, 12. Juni, werden die Teilnehmer von 13 bis 16 Uhr durch die Sonderausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ geführt und beginnen danach in der Keramikwerkstatt des Jubez mit der Herstellung ihrer eigenen Ton- und Keramikinstrumente. Die Feinarbeiten werden am zweiten Termin, Samstag, 19. Juni, 14.30 bis 16 Uhr, erledigt, wenn die Instrumente verziert und anschließend ausprobiert werden.



Presseinformation 54/2010: „Gesprächsforum am Vormittag“ im Badischen Landesmuseum: Gerhard Elwert spricht am 8. Juni über den Ottersweiler Taufstein

Der Mensch hat Riten, um auszudrücken, was Worte so nicht sagen können. Der christliche Taufritus kennt als Symbol das Unter- und Auftauchen im Wasser. Doch was genau bedeutet dieses Ein- und Auftauchen – was geschieht mit dem Täufling unter Wasser? Diesen Fragen geht am Dienstag, 8. Juni, 10.30 bis 12 Uhr, der Diplom-Theologe Gerhard Elwert anhand eines Exponates der spätmittelalterlichen Sammlung im Badischen Landesmuseums nach. Am Beispiel des Taufsteins aus Ottersweiler (Landkreis Rastatt) von 1518 erläutert er die Bedeutung des Taufaktes.

Die Reihe „Gesprächsforum am Vormittag“ ist ein Dialog zwischen den Besuchern und den Kunstwerken. Da die Ausstellung über barrierefreie Wege zu erreichen ist und genügend Sitzgelegenheiten bietet, ist älteren und behinderten Menschen die Teilnahme problemlos möglich. Sie kostet 3 Euro plus Eintritt, eine Anmeldung ist erwünscht unter Telefon 0721-926-6520 oder service@landesmuseum.de.

 



Presseinformation 53/2010: „Waren und Welten“ im Museum beim Markt: Zum letzten Mal führt der Kurator – Die Ausstellung schließt am Sonntag, 6. Juni

Ein letztes Mal führt am Sonntag, 6. Juni, 15 Uhr, der Kurator durch die Ausstellung „Waren und Welten – Alltagskultur der fünfziger Jahre im Museum beim Markt: Anhand der Materialfülle, die sich dem Besucher in nachgebauten Schaufenstern einstiger Geschäfte bietet, erläutert Wolfgang Knobloch, zugleich Chefrestaurator des Badischen Landesmuseums Karlsruhe, wie sich das Leben in Karlsruhe kurz nach dem Zweiten Weltkrieg anfühlte. Ganz allmählich erholte sich die Stadt mit ihren Menschen von der Weltkatastrophe – Farbe, Konsum, Technik und amerikanischer Chic waren angesagt. Sie gaben den Deutschen ein neues Selbstbewusstsein und Lebensfreude.

Die äußerst erfolgreiche Ausstellung schließt nach knapp sechs Monaten am Sonntag, 6. Juni, 18 Uhr. Die Führung kostet 2,- Euro plus Eintritt. Eine Begleitbroschüre ist für ebenfalls 2 Euro an der Kasse des Museums zu haben.

 

 



Presseinformation 52/2010: „Musikkultur in Baden-Württemberg“ - Peter Freudenthaler, Pe Werner und Stefan Waggershausen sind „Stars im Schloss“

Ob Baden-Württemberg ein besonders guter Standort für die Musik ist? Das erörtern am Donnerstag, 3. Juni, 19 Uhr (Fronleichnam), die Musiker Pe Werner, Peter Freudenthaler und Stefan Waggershausen mit SWR1-Musikmoderator Matthias Holtmann im Badischen Landesmuseum. Das Gespräch, eine Begleitveranstaltung zur Großen Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“, lässt die Erfolge der baden-württembergischen Popmusik und den Spaß, den sie tausenden Menschen bringt, in lockerer Atmosphäre Revue passieren. Der Eintritt in die Veranstaltung (eine Kooperation mit dem SWR Fernsehen und dem Kulturprogramm SWR2) ist frei, eine Reservierung unter Tel. 0721/926-2828 möglich.



Presseinformation 51/2010: Stars im Schloss: Der SWR1-Moderator Günter Schneidewind spricht im Badischen Landesmuseum Karlsruher über seine Arbeit als Musikjournalist

Wie kommt es, dass man plötzlich bei Marianne Faithful auf dem heimischen Sofa sitzt? Warum will Robert Plant von Led Zeppelin lieber durch den Park spazieren, als brav im Hotel zu posieren? Kann man mit Fools Garden auch Kindergeburtstag feiern?

Das Leben eines Radio-Musikredakteurs stellt sich der normale Musikliebhaber aufregend und beneidenswert vor: Stets die neuesten Platten vor dem offiziellen Erscheinungstermin in der Post, Treffen und Interviews mit den großen Stars, Konzertbesuche am laufenden Band und im sonstigen Alltag einfach Musik, Musik und nochmals Musik. Es ist tatsächlich so - zumindest manchmal. Am Donnerstag, 27. Mai, 19 Uhr, nimmt Günter Schneidewind sein Publikum im Karlsruher Schloss auf eine musikalische Zeitreise mit und lässt es hinter die Kulissen der Showbranche blicken. Der Abend findet als Begleitveranstaltung zur Großen Landesausstellung "Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg" statt; der Eintritt ist frei.

Der ehemalige Deutsch- und Englischlehrer gilt als das wandelnde Musiklexikon der Redaktion und hat eine unnachahmliche Begabung, sein Wissen auch packend und spannend zu erzählen. Seine unregelmäßige Programmrubrik "Der Große Schneidewind" erfreut sich bei den Hörern größter Beliebtheit und liefert nicht nur rund um die SWR1 Hitparade im Herbst spannendes Hintergrundwissen und exklusive Statements. Im Rahmen der Landessausstellung "Musikkultur in Baden-Württemberg" berichtet er erstmals und exklusiv über seine Begegnungen mit den bedeutendsten Musikern und Stars, die er über die vergangenen Jahre getroffen und kennen gelernt hat.

 



Presseinformation 50/2010: Kurzfilme über den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg: Hans-Jürgen Vogt spricht über die fünfziger Jahre im Film – Begleitvortrag zur Sonderausstellung „Waren und Welten“ 

Wie die Deutschen es nach Ende des Zweiten Weltkriegs mit vereinten Kräften schafften, ihr zerstörtes Land wieder aufzubauen – das ist eines der bewegtesten Kapitel in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Mit drei Kurzfilmen beleuchtet Dr. Hans-Jürgen Vogt, ehemaliger Karlsruher Stadtrat, am Mittwoch, 26. Mai, 18 Uhr, im Karlsruher Schloss, wie die Menschen die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in diesen Jahren erlebten. Der Abend begleitet die Sonderausstellung „Waren & Welten – Alltagskultur der fünfziger Jahre“, die bis zum 6. Juni 2010 im Museum beim Markt gezeigt wird.



Presseinformation 49/2010: "Donnerstag spezial“ im Badischen Landesmuseum: „Die Mannheimer Schule – das Donaueschingen des 18. Jahrhunderts?“ 

„Die Mannheimer Schule – das Donaueschingen des 18. Jahrhunderts?“ Mit diesem Thema beschäftigt sich am Donnerstag, 20. Mai, 19 Uhr, der vierte Abend in der Reihe „Donnerstag spezial“, die das Badische Landesmuseum im Rahmen seiner Großen Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie“ veranstaltet. An diesem Abend sind die Wissenschaftler, Künstler, Musiker und Journalisten Professor Dr. Silke Leopold (Universität Heidelberg), Professor Dr. Klaus-Peter Kehr (Nationaltheater Mannheim), Brice Pauset (Komponist) und Bernd Künzig (SWR2) zu Gast, um über die Frage zu diskutieren, unter welchen Umständen sich Musik innovativ entfaltet.

 



Presseinformation 48/2010: Internationaler Museumstag: Freier Eintritt und kostenlose Führungen durch die Sammlungsausstellungen des BLM

Was haben die alten Griechen, Hausfrauen der  fünfziger Jahre und der „Türkenlouis“ gemeinsam? – Sie alle geben am Sonntag, 16. Mai, Einblicke in ihr Leben und Wirken. Anlässlich des Internationalen Museumstages öffnet das Badische Landesmuseum Karlsruhe Besuchern Tür und Tor in vergangene Welten und bietet eine Reihe von kostenlosen Führungen durch die Sammlungsausstellungen im Karlsruher Schloss an.

Presseinformation 47/2010: „Musikkultur in Baden-Württemberg“: Das Badische Landesmuseum beleuchtet am Donnerstag das „Schwarzwaldmädel“

Wie aus einer Romanfigur eine Operettenheldin, ein Leinwandstar und schließlich das Symbol einer ganzen Landschaft wurde – das ist ein spannendes Stück baden-württembergischer Heimat- und Musikgeschichte. Mit einer Podiumsdiskussion über das „Schwarzwaldmädel“ setzt das Badische Landesmuseum am Donnerstag, 13. Mai, 19 Uhr, seine Veranstaltungsreihe „Donnerstag spezial“ fort, die die Große Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ begleitet (bis 16.9.).

Zu Gast im Karlsruher Schloss sind Brigitte Heck, Kuratorin der Ausstellung „Schwarzwaldmädel“ im Deutschen Musikautomaten-Museum Bruchsal; Rolf Schlenker, Projektentwickler, Ko-Autor und Redakteur der Doku-Serie „Schwarzwaldhaus 1900“ sowie Wilhelm Keitel, Dirigent der „Schwarzwaldmädel“-Produktion an der Hochfirstschanze Titisee-Neustadt. Es moderiert Katrin Lorbeer vom Badischen Landesmuseum, der Eintritt beträgt 4 € (erm. 3 €).



Presseinformation 46/2010: „Musikkultur in Baden-Württemberg“: Das Badische Landesmuseum sucht Musiker und Ensembles für seine Schlossbühne

Ob Pop, Rock oder Klassik, ob Blasmusik oder Gospel: Vom 17. Juli bis zum 8. August bietet das Badische Landesmuseum vor dem Karlsruher Schloss ein abwechslungsreiches musikalisches Programm. Musiker und Ensembles aller Couleur haben dann die Gelegenheit, sich in Eigenregie auf einer kleinen Open-Air-Bühne zu präsentieren. Jeder, der gerne Musik macht, kann sich bis zum 31. Mai bewerben. Erwünscht sind Beiträge aller musikalischer Stilrichtungen, aller Generationen und Professionalitätsgrade. Die Bühne gehört zum Begleitprogramm der Großen Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“, die bis zum 12. September im Badischen Landesmuseum zu sehen ist.

Die Anmeldefrist endet am 31. Mai 2010. Einzelne Termine sind noch frei.

Kontakt:

Dr. Isabel Eisenmann
Koordination landesweites Begleitprogramm „Musikkultur Baden-Württemberg“
Tel.: 0721/926-6557
Mailto: isabel.eisenmann@landesmuseum.de

 



Presseinformation 45/2010: „Musikkultur in Baden-Württemberg“ – Ein musikalischer Themenabend im Badischen Landesmuseum widmet sich dem Minnesang

Mit einem Abend ganz im Zeichen der hohen Kunst des Minnesangs setzt das Badische Landesmuseum am Donnerstag, 6. Mai, 19 Uhr, seine Vortragsreihe „Donnerstag spezial“ fort. Noch bis September begleitet die Veranstaltungsreihe die neue große Sonderausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ (16.4.–12.9.2010) und holt hochrangige Musikexperten ins Karlsruher Schloss. Diese Woche diskutieren der Musikwissenschaftler PD Dr. Stefan Morent von der Universität Tübingen und Knud Seckel, Musikwissenschaftler und amtierender Minnesänger des Jahres 2009, über die historische Entwicklung und die aktuelle Praxis des Minnesangs. Die Moderation übernimmt Wibke Gerking vom SWR 2, der Eintritt ist frei.

Presseinformation 44/2010: Pfingstferien-Workshop im Badischen Landesmuseum: „Bild und Ton – ich komme schon!“

Das Badische Landesmuseum bietet in den Pfingstferien einen Workshop für Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren an, die sich für Musik und Medien interessieren. Bei der Ferienaktion „Bild und Ton – ich komme schon!“ haben Jugendliche die Gelegenheit, ausgerüstet mit Digitalkamera und Aufnahmegerät durch die Sonderausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ zu streifen und im Anschluss mit den gesammelten Bildern, Tönen und Informationen eine interaktive Webseite zu gestalten. Der Workshop findet in Kooperation mit dem Medienbüro des Jubez statt und läuft vom 25. bis 28. Mai, jeweils von 11-18 Uhr. Die Kosten für die gesamte Woche betragen 70 Euro.

Presseinformation 43/2010: "Nicht sauber, sondern rein!" - Das Badische Landesmuseum zeigt Werbefilm-Raritäten der fünfziger Jahre

Sie sind untrennbar mit den fünfziger Jahren und der Entwicklung der bundesdeutschen Konsumgesellschaft verbunden: Am 5. Mai, 18 Uhr zeigt das Badische Landesmuseum Highlights aus der Fülle von bunten Werbefilmen, die in der Nachkriegszeit über die Bildschirme flimmerten, um die Konsumbereitschaft der Deutschen anzukurbeln. Der Filmvortrag findet im Gartensaal des Karlsruher Schlosses statt. Bereits um 16.30 Uhr führt Kurator Wolfgang Knobloch die Besucher im Museum beim Markt durch die Ausstellung "Waren und Welten - Alltagskultur der fünfziger Jahre".

Presseinformation 42/2010: Begleitausstellung zur Großen Landesausstellung 2010 im DMM Bruchsal: Schwarzwaldmädel. Ein Motiv bewegt die Zeit

»Schwarzwaldmädel« – dieser Begriff löst widersprüchliche Gefühle aus. Während er für die einen ein Ausdruck von Kitsch und triefender Sentimentalität ist, gilt das »Schwarzwaldmädel« den andern als Sinnbild anrührender Natürlichkeit, verkörpert die Sehnsucht nach Harmonie, Naturverbundenheit und »Bei-Sich-Sein«. Dem Phänomen des „Schwarzwaldmädel“ und vor allem seiner Rezeption widmet das Deutsche Musikautomaten-Museum in Bruchsal, eine Außenstelle des Badischen Landesmuseums Karlsruhe, vom 1. Mai bis zum 1. August 2010 eine Sonderausstellung. Sie begleitet die Große Landesausstellung Baden-Württemberg 2010 „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“, die im Karlsruher Schloss sechs kulturgeschichtliche  Aspekte von Musik beleuchtet (12. April bis 16. September 2010), und präsentiert ein wichtiges Stück deutscher Mediengeschichte.

Presseinformation 41/2010: "Musikkultur" im Schloss: Klangwerkstatt und Tanzführungen begleiten die Große Landesausstellung

Welche Farben und Gerüche haben Noten und wie spielt man ein Instrument, ohne es zu berühren? Antworten auf diese und viele weitere Fragen zum Thema Musik liefert die Klangwerkstatt im Aktionsraum des Karlsruher Schlosses anlässlich der Großen Landesausstellung „Musikkultur in Baden-Württemberg. Vom Minnesang zur Popakademie“. Spezielle Tanzführungen aus der begleitenden Veranstaltungsreihe „Donnerstag spezial“ ermöglichen Besucherinnen und Besuchern darüber hinaus, die Ausstellung auch rhythmisch zu erleben. Auftakt ist an diesem Donnerstag, 29. April, um 19 Uhr.



Presseinformation 40/2010: "Musikkultur" für Kinder: Das Badische Landesmuseum lädt Kindergärten zur Erkundung der neuen Sonderausstellung ein

Was wäre die Welt ohne all die Klänge und Töne? In der gerade eröffneten Großen Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ im Badischen Landesmuseum Karlsruhe wartet auf Vorschulkinder ein ganz besonderes Angebot: Kindergartengruppen von maximal 15 Kindern sind eingeladen, auf spielerische Art und Weise die Faszination und Bedeutung von Musik kennen zu lernen. Mit einer spannenden Klang- und Sanggeschichte, ausgewählten Ausstellungsexponaten und verschiedenen Instrumenten zum Anfassen und Ausprobieren wird das Thema Musik anschaulich vermittelt und erfahrbar gemacht. Im Anschluss daran haben Kinder in der Klangwerkstatt die Möglichkeit, eine kleine Trommel zu bauen.



Presseinformation 39/2010: „Musikkultur in Baden-Württemberg“: Im Badischen Landesmuseum startet die Reihe „Donnerstag spezial“: Der Archäologe Nicholas Conard stellt die 35 000 Jahre alte Steinzeitflöte vor

Mit einer Zeitreise zurück zu den Anfängen der Musik beginnt am Donnerstag, 22. April, 19 Uhr, die Vortragsreihe „Donnerstag spezial“ im Rahmen der Großen Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ (16.4. – 12.9.2010) im Badischen Landesmuseum Karlsruhe. „Musikgeschichte von der Steinzeit bis heute“ heißt der erste Beitrag, der hochrangige Experten im Karlsruher Schloss versammelt. Zu Gast sind der Tübinger Archäologe Professor Dr. Nicholas Conard, der die altsteinzeitliche Flöte entdeckte, Professor Dr. Silke Leopold, Direktorin des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Heidelberg sowie der Schwarzwälder Multiinstrumentalist und Instrumentenbauer Franz Schüssele. Es moderiert SWR-Redakteur Wolfgang Niess; der Eintritt ist frei.



Presseinformation 38/2010: Musikkultur in Baden-Württemberg: Am Sonntag startet im Landesmuseum das Tonstudio der Mannheimer Popakademie

Das Tonstudio der Popakademie Baden-Württemberg ist da! Vom kommenden Sonntag, 18. April, an bietet die Mannheimer Fachhochschule Karlsruher Musikfans die Möglichkeit, sich wie ein Star zu fühlen: Besucher der Großen Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ können an diesem Tag ab 14 Uhr erstmals dem technischen Leiter der Popakademie Marcus Thiel über die Schulter schauen und sehen, wie heute in einem Studio Musik gemacht wird.



Presseinformation 37/2010: Vorderasien im Umbruch - Eine Führung im BLM führt zurück in das 2. Jahrtausend v. Chr.

Die Weiterverarbeitung des Rohstoffes Eisen zu Stahl, die im 2. Jahrtausend v. Chr. in Vorderasien gelang, zog eine technologische Revolution nach sich, die in ihrer tief greifenden Bedeutung für die Menschheit mit der Beherrschung des Feuers und der Erfindung von Ackerbau und Viehzucht in eine Reihe gestellt werden kann. In seiner kostenlosen Führung „Achsenzeit? Die Kulturen östlich des Mittelmeers in der Eisenzeit“ widmet sich Jakob Möller M.A., Mitarbeiter im Referat für Außereuropäische Kulturen des BLM, am Freitag, 16.4., 16 Uhr den Auswirkungen der revolutionären Neuerung, die die Herstellung äußerst stabiler Werkzeuge und Waffen ermöglichte und auf diese Weise zu einem Grundpfeiler des politischen und militärischen Aufstieges des neuassyrischen Reiches im heutigen Nord-Irak wurde. Anhand ausgewählter Objekte der Abteilung Antike des Badischen Landesmuseums gibt er einen Einblick in die politische und kulturelle Landkarte Vorderasiens im 2. Jahrtausend v. Chr. und zeichnet das Bild einer Region im Umbruch.

Presseinformation 36/2010: Große Landesausstellung 2010: Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg

Musik kennt keine Grenzen. Und dennoch hat sich die neue Große Landesausstellung 2010 im Badischen Landesmuseum Karlsruhe in ihrem Titel eine (Landes-)Grenze gesetzt: „Vom Minnesang zur Pop-akademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“ heißt die Ausstellung – und will damit auf einen ganz besonderen Aspekt hinweisen. Musik ist zwar grenzenlos, doch hat sie in ihren Ursprüngen, in ihrer Geschichte und ihrer Entwicklung meist eine (regionale) Wurzel. In dieser Hinsicht hat das heutige Baden-Württemberg viel aufzuweisen: Im Bereich des Orgelbaus und der Orgelmusik beispielweise zeigt die Region bis heute Spitzenleistungen, die nicht zuletzt auf die tiefe religiöse Prägung des Landstriches zurückgehen. In der breit entwickelten südwestdeutschen Konzertkultur lebt die höfische Musiktradition der einstmaligen Residenzen ebenso weiter wie die ausgeprägte Salonkultur des 19. Jahrhunderts. Ebenso ist Baden-Württemberg noch immer die Heimat musikalischer Erfinder, bedeutender Komponisten und der bislang ersten Popakademie in Deutschland. Musik entsteht in Baden-Württemberg – und kennt dann keine Grenzen.

Presseinformation 35/2010: Das Badische Landesmuseum begrüßt den 25.000sten Besucher in der Sonderausstellung „Waren und Welten“ – und präsentiert ein Begleitheft zur erfolgreichen Ausstellung

Ein kleiner Rekord: Mehr als 25.000 Besucher haben bis zum heutigen Freitag, 9. April, die Sonderausstellung „Waren und Welten – Alltagskultur der fünfziger Jahre“ im Karlsruher Museum beim Markt, einer Außenstelle des Badischen Landesmuseums, besucht.

Eine Überraschung bereitete Direktor Professor Dr. Harald Siebenmorgen heute einer jungen Frau: Er begrüßte Alexandra Sitter aus Lörrach, die eigens und der Ausstellung wegen mit ihrer Freundin nach Karlsruhe gereist war, als 25.000ste Besucherin. Als kleine Aufmerksamkeit erhielt Alexandra Sitter von Harald Siebenmorgen einen Blumenstrauß und einen Oberrheinischen Museumspass.

Ebenso wurde ihr das druckfrische erste Exemplar des neuen Begleitheftes zur Ausstellung überreicht, das auf vielfachen Wunsch der Besucher entstanden ist.



Presseinformation 34/2010: „Happy Friday“ im Schloss – Das BLM lässt das Leben der badischen Großherzogin Stéphanie nachempfinden  

Der Tod der badischen Großherzogin Stéphanie jährte sich am 29. Januar dieses Jahres zum 150. Mal. Aus diesem Anlass bietet das Badische Landesmuseum am Freitag, 2. April, 16 Uhr, eine Führung an, die in ihr Leben mit Großherzog Karl im Schloss Karlsruhe einführt. Zur Veranschaulichung schlüpft Britta Bock M.A. in die Rolle der Hofdame Stéphanies und führt durch die Sammlungsausstellung „Schloss und Hof“, die von dem prunkvollen Leben der badischen Herrscher zeugt. Zu den dortigen Exponaten gehört das prächtige Toilettenservice aus Rheingold, das sie zur Geburt ihrer Tochter Luise geschenkt bekam. Ebenso beeindruckend sind die Kaminuhr, die sich in ihrem Audienzsaal befand, sowie die großherzoglich badische Krone samt Zepter und Schwert und das Thronensemble.



Presseinformation 33/2010: „Musikkultur in Baden-Württemberg“: Das landesweite Begleitprogramm zu den Ausstellungen in Karlsruhe und Stuttgart ist da

Musik ist vergänglich, doch wertvolle Zeugnisse der baden-württembergischen Musikkultur überdauern die Zeit. Diesen Zeugnissen und ihrer Wirkkraft widmet das Badische Landesmuseum Karlsruhe vom 16. April bis zum 12. September 2010 die Große Landesausstellung „Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg“. Die Ausstellung wird von einem Beitrag des Stuttgarter Landesmuseums Württemberg ergänzt, der unter dem Titel „Freud und Leid in Dur und Moll. Musikkultur in Baden-Württemberg“ die emotionale Bedeutung von Musik beleuchtet.

Begleitet werden beide Ausstellungen außerdem von einem landesweiten Programm. Der handliche Veranstaltungskalender in Orange, der jetzt erschienen ist und mehr als 250 Einzelveranstaltungen in ganz Baden-Württemberg bündelt, ist sowohl in beiden Museen erhältlich als auch bei zahlreichen Kooperationspartnern. Zu ihnen gehört die Popakademie in Mannheim ebenso wie die Badische Staatskapelle oder der Internationale Gospelkirchentag 2010 in Karlsruhe.



Presseinformation 32/2010: Dem Jugendstil in Karlsruhe mit dem Fahrrad auf der Spur: Das badische Landesmuseum gewährt am Ostermontag einen abwechslungsreichen Blick auf die einstige Jugendstilhochburg

Eine abwechslungsreiche Einführung in die Epoche des Jugendstils erleben Besucher des Badischen Landesmuseums am Ostermontag, 5. April, ab 11 Uhr, wenn sie sich gemeinsam mit Friedemann Schäfer auf einen Spaziergang der besonderen Art begeben. Der Autor des Buches „Stadtspaziergänge in Karlsruhe – Jugendstil“ nimmt die Teilnehmer auf dem Fahrrad mit durch die Stadt und gibt eine umfassende Einführung in die Zeit um die Jahrhundertwende.

Karlsruhe war um 1900 eine der Jugendstil-Hochburgen in Deutschland. Heute beherbergt das Badische Landesmuseum eine der bedeutendsten Jugendstil-Sammlungen in Deutschland. In einer rund zweistündigen Kombiführung werden zunächst die internationalen Tendenzen des Jugendstil-Designs im Museum beim Markt vorgestellt. Anschließend führt der Fahrradspaziergang zu den architektonischen Höhepunkten dieses Stils in Karlsruhe. Treffpunkt ist um 11 Uhr das Museum beim Markt. Eigene Fahrräder müssen mitgebracht werden, um Anmeldung wird bis zum 31. März unter 0721/926-6520 oder service@landesmuseum.de gebeten.



Presseinformation 31/2010: Vom Mittelalter zur Türkenbeute: Das Badische Landesmuseum lädt am Sonntag zu einer musikalischen Zeitreise ein

Die sogenannte Karlsruher Türkenbeute gehört ohne Zweifel zu den Glanzstücken der Sammlungsausstellungen des Badischen Landesmuseum. Am Sonntag, 28. März, 11, Uhr haben Besucher des Karlsruher Schlosses die Gelegenheit, die prachtvollen Exponate in einer Führung der etwas anderen Art näher kennenzulernen: Im Rahmen der Reihe „Musikdarstellungen in den Sammlungsausstellungen des BLM“ entführt die Kunsthistorikerin Helene Seifert M.A. ihre Zuhörer auf eine musikalische Zeitreise vom Mittelalter bis zum 17. Jahrhundert und widmet dabei der Türkenbeute besondere Aufmerksamkeit.



Pressemitteilung 30/2010: „Happy Friday“ im Schloss: Neue Heldentaten des Herkules im Badischen Landesmuseum

Der altgriechische Nationalheld Herkules, der als Unsterblicher in den Olymp aufgenommen wurde, gehört zu den meistdargestellten Figuren der griechischen Mythologie. Bekannt ist er vor allem für die zwölf Aufgaben, die er im Auftrag des Königs Eurystheus meisterte, darunter die Herbeischaffung des Wehrgehänges der Amazonenkönigin Hippolyte sowie der Raub der Rinderherde des Riesen Geryon.



Presseinformation 29/2010: Osterferien-Workshop im Badischen Landesmuseum: „Eins, zwei, drei im Sauseschritt, die Zeit läuft – und wir reisen mit“

Das Badische Landesmuseum Karlsruhe bietet in den Osterferien vom 6. bis zum 9. April 2010 wieder einen Ferienworkshop für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren an. Unter dem Motto „Eins, zwei, drei im Sauseschritt, die Zeit läuft – und wir reisen mit – Kinderwelten durch die Jahrhunderte“ führt der Workshop in die Lebenswelt der Kinder in früheren Zeiten ein: Welche Spiele kannten Mädchen und Jungen vor mehr als 2000 Jahren und wie erging es einem Pagen auf der Burg eines edlen Ritters? Mussten die Prinzen und Prinzessinnen, die einst im Schloss lebten, auch zur Schule gehen? Und wer half in Großvaters Gemischtwarenladen?

Diese und vielen weitere spannende Fragen erforscht die Kunsthistorikerin Judith Göhre M.A. gemeinsam mit den Mädchen und Jungen, die am Workshop teilnehmen. Anschaulich werden die Studien der kleinen Museumsbesucher, wenn es daran geht, selbst ein römisches Schreibtäfelchen herzustellen, Jonglierbälle zu filzen oder in „barocke“ Kleider zu schlüpfen.

Die Ferienaktion dauert von 9:30 bis13 Uhr und kostet 40 Euro



Presseinformation 28/2010: Wie man Dinge zum Sprechen bringt: Eine Führung im Badischen Landesmuseum beleuchtet die Arbeitsweise der Archäologen

In jedem archäologischen Museum findet der Besucher Ausstellungsstücke, die mit Informationen zu Alter, Herkunft und Funktion versehen sind. Woher aber wissen die Experten so gut darüber Bescheid? Haben sie ein besonderes Geheimwissen, das anderen fehlt, oder gelangen sie wie scharfsinnige Detektive durch logisches Denken und feine Intuition zu diesen Erkenntnissen?

Anhand ausgewählter Exponate der archäologischen Dauerausstellung des Badischen Landesmuseums geht Jakob Möller M.A. am Sonntag, 21. März, 11 Uhr diesen Fragen auf den Grund. Die Kosten der Führung „Woher wissen das die Archäologen? Wie man Dinge zum Sprechen bringt“ im Karlsruher Schloss betragen 2 Euro.



Presseinformation 27/2010: „Souvenirs, Souvenirs“: Das Museum beim Markt lässt deutsche Schlager der fünfziger Jahre wieder aufleben

Im Rahmen der Sonderausstellung „Waren und Welten – Alltagskultur der fünfziger Jahre“ lädt das Badische Landesmuseum am Samstag, den 20. März zu einem Musiknachmittag im Museum beim Markt ein. Zunächst führt Kurator Wolfgang Knobloch um 15 Uhr durch die Ausstellung vorbei an den inszenierten Schaufenstern einstiger Karlsruher Traditionsfirmen. Ab 16 Uhr erklingen in einem musikalischen Vortrag deutsche Schlager auf original Schellackplatten des Sammlers Klaus Obboda. Bekannte Hits wie „Pack die Badehose ein“ von der jungen Cornelia Froboess oder „Haben Sie nicht’ ne Braut für mich?“ von Bully Buhlan dürfen dabei nicht fehlen.

 



Presseinformation 26/2010: „Happy Friday“ im Schloss: Das BLM klärt in einer kostenlosen Führung über die Porzellanentwicklung im 18. Jahrhundert auf

„Das weiße Gold: Porzellan im 18. Jahrhundert“ lautet das Thema der Happy Friday-Führung, die das Badische Landesmuseum seinen Besuchern am Freitag, den 19. März um 16 Uhr anbietet. Dr. Jutta Dresch, Leiterin des Referats Dokumentation und Bibliothek, führt durch die Abteilung „Absolutismus und Aufklärung“ und erläutert anhand von rund 20 Objekten die Entwicklung des Porzellans im 18. Jahrhundert.

Themenschwerpunkte sind die Neuerungen des frühen Porzellans gegenüber der Fayence in Europa, das asiatische Porzellan und dessen europäische Imitationen sowie Boettgers Weiterentwicklung des weißen Golds in Meißen, die der Verselbstständigung gegenüber des asiatischen Porzellans diente.



Presseinformation 25/2010: „Kriege am Oberrhein“: Eine Führung im BLM widmet sich den Kriegserfahrungen in Baden im 19. und 20. Jahrhundert

Die Definition des Krieges als „bloße Fortsetzung der Politik unter Einbeziehung anderer Mittel“, die der preußische General und Militärtheoretiker Carl von Clausewitz Anfang des 19. Jahrhunderts formulierte, scheint im Blick auf das 19. und 20. Jahrhundert in Baden ihre Berechtigung zu finden. Von der Französischen Revolution bis zum Zweiten Weltkrieg gehörten Kriege in der Grenzregion am Oberrhein zur Normalität, wie eine Führung im Badischen Landesmuseum am Sonntag, den 14. März, 11 Uhr deutlich macht.

In der Abteilung „Baden und Europa“ erläutert Oliver Sänger M.A. im Rahmen seiner Führung „… die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln?“ – Kriege am Oberrhein im 19. und 20. Jahrhundert“ die Kriegserfahrungen der Menschen in Baden in den vergangenen beiden Jahrhunderten und geht der Frage nach, wie es gelang, aus dem ewigen Kreislauf der kriegerischen Auseinandersetzungen auszubrechen. Die Kosten der Führung betragen 2,- Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Presseinformation 24/2010: „Happy Friday“ im Museum beim Markt: Das Badische Landesmuseum lädt zu einer Kostümführung mit dem badischen Universalkünstler Max Laeuger ein

Er war ohne Zweifel einer der führenden Vertreter des deutschen Jugendstils: der badische Universalkünstler Max Laeuger (1864-1952). Am Freitag, den 12. März, 16 Uhr, schlüpft der Kunsthistoriker Dr. Arthur Mehlstäubler in die Rolle des badischen Multitalents und stellt in einer unterhaltsamen Kostümführung das Leben und das Werk des Künstlers vor.

Der kostenlose Rundgang im Museum beim Markt trägt den Titel „Romantiker der Moderne – Eine Kostümführung mit dem badischen Universalkünstler Max Laeuger“ und führt durch die Abteilungen des Jugendstils und der Bauhaus-Zeit, wo neben den Arbeiten Laeugers auch die Werke anderer Künstler in den Blick genommen werden



Presseinformation 23/2010: „Österliche Trostbilder“ im BLM Karlsruhe: Ein Gesprächsforum lädt am Dienstag zum Nachdenken über Ostern ein

Im Rahmen eines Gesprächsforums am Vormittag bietet das Badische Landesmuseum Karlsruhe am Dienstag, 9. März, 10.30 bis 12 Uhr, seinen Besuchern die Möglichkeit, sich auf die Osterzeit einzustimmen: Der Karlsruher Diplom-Theologe Gerhard Elwert führt durch die Spätmittelalter-Abteilung des Karlsruher Schlosses und erläutert anhand des Höchenschwander Passionsaltars von 1620 die sakrale Kunst im Zeitalter der Gegenreformation. Zugleich bietet das Gesprächsforum „Österliche Trostbilder – Der Höchenschwander Passionsaltar“ die Möglichkeit, sich über die historische und aktuelle Bedeutung des Osterfestes auszutauschen.

Die Kosten der Führung betragen 3 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 



Presseinformation 22/2010: „Märchenblumen - Blumenmärchen“ – Eine Literarische Führung im Badischen Landesmuseum führt zurück in die Zeit des Barocks

Phantasievolle Blumendekore gehörten zum Barock wie Goldornamente und pausbäckige Engel. Im Badischen Landesmuseum können Besucher am Sonntag, den 7. März, 11 Uhr in die farbenprächtige Welt des Barocks eintauchen und in der Literarischen Führung „Märchenblumen – Blumenmärchen“ zugleich eine literarische Gattung näher kennenlernen, die im 19. Jahrhundert durch die Gebrüder Grimm und Hans Christian Andersen große Verbreitung fand: die Blumenmärchen. Dr. Brigitte Herrbach-Schmidt, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Badischen Landesmuseum, führt durch die Sammlungsausstellung Barock des Karlsruher Schlosses und erläutert die Bedeutung von Blumen in der Zeit des Barocks und in der Märchenwelt des 19. Jahrhunderts. Die Kosten der Führung betragen 2 Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 



Presseinformation 20/2010: „Besitzt jeder!“ – Eine Führung in Museum beim Markt erläutert am Sonntag, 28. Februar, die Geschichte des Stuhls

Eine Zeitreise durch die Designgeschichte des Stuhls bietet das Badische Landesmuseum am Sonntag, 28. Februar, 11 Uhr, im Museum beim Markt seinen Besuchern an. In seiner Führung „’Besitzt jeder!’ – Die Stuhlsammlung im Museum beim Markt“ erläutert der Kunsthistoriker Dr. Arthur Mehlstäubler anhand außergewöhnlicher Einzelstücke wichtige Stationen in der Entwicklung des Stuhls.

Gemäß der Sammlungsschwerpunkte des Hauses beginnt die Reise am Ende des 19. Jahrhunderts und führt über die Epochen Jugendstil, Bauhaus und fünfziger Jahre bis in die unmittelbare Gegenwart. Die Kosten der Führung betragen 2 Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Presseinformation 19/2010: „Das Königreich der Vandalen“: Mehr als 65.000 Besucher haben die große Sonderausstellung im Badischen Landesmuseum gesehen

Mit einem Besucherrekordtag ging am gestrigen Sonntag die Große Landesausstellung „Erben des Imperiums in Nordafrika – Das Königreich der Vandalen“ im Badischen Landesmuseum zu Ende: Mehr als 1500 Gäste nutzten die letzte Gelegenheit, um die erfolgreiche Sonderausstellung im Karlsruher Schloss zu besuchen, bevor die herausragenden Objekte aus europäischen und nordafrikanischen Museen ihre Heimreise antreten. Insgesamt haben damit in den vergangenen vier Monaten mehr als 65.000 Besucher die große Vandalenausstellung gesehen.

 



Presseinformation 18/2010: „Happy Friday“ im Schloss: Das Badische Landesmuseum lädt zu einem musikalischen Streifzug durch die Antike ein

Die Musik der Antike steht im Mittelpunkt der kostenlosen Führung, die die Kunsthistorikerin Helene Seifert M. A. am Freitag, 26. Februar, 16 Uhr, im Karlsruher Schloss anbietet. In der Reihe „Musikdarstellungen in den Sammlungsausstellungen des BLM“ widmet sie sich dem Thema „Mit Harfen und Zymbeln – Musikdarstellungen in der Antike“ und führt in einem unterhaltsamen und musikalisch untermalten Rundgang durch die Antikensammlungen des Badischen Landesmuseums.

Die Führung findet im Rahmen der Reihe „Happy Friday“ statt, die das Badische Landesmuseum am Freitag Nachmittag anbietet. Die Teilnahme an der Führung ist, ebenso wie der Eintritt ins Museum, an diesem Nachmittag kostenlos.



Presseinformation 17/2010: "Waren und Welten", Whisky und Jazz: Das Museum beim Markt bietet einen Themen-Feierabend für Liebhaber der fünfziger Jahre

Am Donnerstag, 25. Februar 2010 um 18 Uhr findet die After-Work-Veranstaltung „Whisky & Jazz“ im Museum beim Markt statt. In einer einstündigen Führung durch die Sonderausstellung „Waren und Welten – Alltagskultur der fünfziger Jahre“ berichtet der Kurator Wolfgang Knobloch vom Lebensgefühl der fünfziger Jahre. Im Anschluss führt der Whisky-Experte Jörg Bechtold eine Verkostung durch und geht dabei auf die Besonderheiten, die Herstellung und den Ursprung des edlen Tropfens ein.

Die Kosten betragen 7 € zzgl. Eintritt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0721 / 926 2828 oder info@landesmuseum.de



Presseinformation 16/2010: Ein Klassiker verabschiedet sich - Der letzte „Exklusive barocke Abend“ im Schloss

Zum letzten Mal bietet am Freitag, 5. März, das Badische Landesmuseum die Gelegenheit, einen „Exklusiven barocken Abend“ zu erleben. Bei unterhaltsamen Kostümführungen mit Stadtgründer Karl Wilhelm und der gelehrten Fürstin Caroline Luise wird das Leben am Karlsruher Hof lebendig. Im Anschluss erwarten die Gäste venezianisch-barocke Gaumenfreuden im Schlosscafé. Hofsängerin Helene kommentiert launig das Menü und führt in die barocken Tafelsitten ein.

Eine Anmeldung ist unter 0721/9266517 oder unter events@landesmuseum erforderlich, die Kosten pro Person belaufen sich auf 49 Euro.

 



Presseinformation 15/2010: Der Mythos des Herkules – Das Badische Landesmuseum lädt zu einer Führung über den altgriechischen Nationalhelden ein

Während in Vancouver die Olympischen Winterspiele die Massen begeistern, können Besucher des Badischen Landesmuseums am Freitag, den 19. Februar, 16 Uhr, in die Mythologie des olympischen Geburtslandes Griechenland eintauchen. Im Rahmen der kostenlosen Führung „Herkules, die Hydra von Lerna und die Reinigung der Augias-Ställe“ erzählt der Archäologe Dr. Bernhard Cämmerer, langjähriger Wissenschaftler am Badischen Landesmuseum, vom altgriechischen Nationalhelden Herkules, der bis in das 20. Jahrhundert hinein eine der meistdargestellten und instrumentalisierten mythischen Figuren war. Veranschaulicht werden seine Ausführungen durch die beeindruckenden Objekte der Sammlungsausstellung und zahlreiche Dias. 



Presseinformation 14/2010: Streifzug durch das Karlsruhe der fünfziger Jahre – Vortrag zur Stadtgeschichte mit Manfred Koch

Auf einen Streifzug durch das Karlsruhe der 1950er Jahre begibt sich der Stadthistoriker Manfred Koch am Donnerstag, 18. Februar 2010, um 19 Uhr im Museum beim Markt. In seinem Vortrag zeigt der in Karlsruhe aufgewachsene Chronist Bilder aus dem Stadtarchiv sowie charakteristische Filmszenen aus dem „Karlsruher Monatsspiegel“.

Die fiktive Route beginnt am Veranstaltungsort, dem Museum und dem Marktplatz. Sie führt vom Durlacher Tor über die Kaiserstraße bis zum Mühlburger Tor. Auch Außenbezirke wie die Waldstadt werden einbezogen. Neben stadthistorischen Ereignissen eröffnen sich auch überraschende Einblicke in den Karlsruher Nachkriegszustand. Die Kosten betragen 4 € (inklusive Eintritt).



Presseinformation 12/2010: Petticoat und Rock’n’Roll: Zeitreise beim „Fünfziger Jahre-Tag“ im Museum beim Markt

Der „50er-Jahre-Tag“ lässt mit Rock’n’Roll-Tanzdarbietungen und Themenführungen am Samstag, 13. Februar 2010, das Lebensgefühl der Wirtschaftswunderzeit im Museum beim Markt wieder spürbar werden. Um 11 Uhr führt der Kurator Wolfgang Knobloch durch die Sonderausstellung „Waren und Welten – Alltagskultur der fünfziger Jahre“. Im Mittelpunkt der Führung stehen die Musikszene und die spezifischen Musikgeräte der 50er Jahre.

Wie sich das Leben einer Hausfrau in den 1950er Jahren gestaltete, erfahren Besucher um 14 und 16 Uhr in der Themenführung „Für dich wasch ich perfekt“. Um 13.30 Uhr um 15 Uhr und um 17 Uhr legen die Paare des Rock’n’Roll-Clubs „Forever“ zu Liedern von Bill Haley und Chuck Berry eine heiße Sohle aufs Parkett und präsentieren einen Rock’n’Roll-Stil, wie er in den 1950er und 1960er Jahren in Karlsruhe getanzt worden ist.

Die Kosten betragen den Eintrittspreis. Aufgrund der positiven Resonanz wurde die Sonderausstellung verlängert und ist noch bis zum 6. Juni 2010 im Museum beim Markt zu sehen.

 



Presseinformation 11/2010 : "Krieger, Ketzer, Kleriker“ im Staat der Vandalen: Den „Streit um den richtigen Glauben“ analysiert am Donnerstag, 4. Februar, ein hochkarätig besetztes Podium aus Experten im Badischen Landesmuseum

In Nordafrika blüht im 5. Jahrhundert das Reich der Vandalen. Das germanische Volk hat die Herrschaft über die ehemals römischen Gebiete und deren Bevölkerung übernommen und stellt sein eigenes christliches Bekenntnis gegen die reichskirchlich-katholische Überzeugung der Römer und Provinzialen. Unterschiedlichste Glaubensüberzeugungen sorgen für Konflikte.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion, die das Badische Landesmuseum am 4. Februar um 19 Uhr in Kooperation mit dem Roncalli-Forum Karlsruhe veranstaltet, erörtern Historiker und Archäologen am Beispiel des Christentums der Vandalen sowie anderer christlicher Strömungen die Quellen und neueste Forschungsergebnisse. Es diskutieren Thomas Böhm, Professor für Alte Kirchengeschichte an der Universität Freiburg, Hanns Christof Brennecke, Professor für Ältere Kirchengeschichte an der Universität Erlangen, Dr. Eckart Köhne, Direktor des Rheinischen Landesmuseums Trier, Klaus Rosen, em. Professor für Alte Geschichte an der Universität Bonn und Rainer Warland Professor für Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte an der Universität Freiburg. Die Moderation übernimmt Albert Käuflein, Leiter des Roncalli-Forums Karlsruhe.



Presseinformation 10/2010: Das Erbe der Vandalen in Nordafrika: Am 28. Januar spricht Philipp von Rummel (Rom) im Landesmuseum über den Alltag der Germanen

Von der Herrschaft der Vandalen in Nord-Afrika zeugen heute nur wenige, dafür eindrucksvolle Relikte: Sie sind derzeit in der Große Landesausstellung des Badischen Landesmuseums Karlsruhe zu sehen.

Die der Alltag des Germanenstamms aussah, versucht Philipp von Rummel vom Deutschen Archäologischen Institut in Rom (DAI) am Donnerstag, 28. Januar, 19 Uhr, in seinem Vortrag „Die Hinterlassenschaften der Vandalen in Nordafrika – Eine archäologische Spurensuche“ nachzuzeichnen. Über den vandalischen Speiseplan geben die als „Tablettes Albertini“ bekannt gewordenen Holztäfelchen Auskunft, über ihr annehmliches Leben beeindruckende Mosaike. Sowohl die
archäologischen Quellen, also auch der spätantike Historiker Prokop bezeugen, dass die Vandalen einen sehr „römischen“ Lebensstil pflegten.



Presseinformation 08/2010: „Happy Friday“ im Museum beim Markt: Schwangere Luise und Goggomobil - Die fünfziger Jahre zum Greifen nah

Ausnahmsweise einmal nicht im Schloss, sondern im Museum beim Markt bietet das Badische Landesmuseum Karlsruhe am Freitag, den 29. Januar, 16 Uhr, eine kostenlose Führung durch seine Sonderausstellung „Waren und Welten – Alltagskultur der fünfziger Jahre“ an.

 



Pressemitteilung 07/2010: Die Ausstellung „Frauensilber“ im Museum beim Markt muss in die Warteschleife:  Bis zum 6.6. zeigt das Museum „Waren und Welten“

Die für den 27. März 2010 angekündigte Sonderausstellung „Frauen-Silber. Paula Straus, Emmy Roth und Co: Silberschmiedinnen der Bauhauszeit“ des Badischen Landesmuseums Karlsruhe muss zurück in die Warteschleife. Grund dafür sind die massiven Baumaßnahmen in unmittelbarer Nähe des Museums beim Markt – jener Außenstelle, in der die Ausstellung eigentlich gezeigt werden sollte. Nach mehrfachen Terminverschiebungen hatten diese Baumaßnahmen vor kurzem unerwartet begonnen. Seitdem beeinträchtigen sie die Arbeit des Museums durch Erschütterungen und Lärm. 

Unter diesen Bedingungen kann das Badische Landesmuseum die kostbaren Silberobjekte, die meist aus Privatbesitz und von zahlreichen Leihgebern stammen, nicht ausstellen. Nach gründlicher Überlegung hat sich die Direktion des Museums deshalb dazu entschlossen, die Sonderausstellung um ein dreiviertel Jahr, auf Januar 2011, zu verschieben. Erst dann, so Professor Dr. Harald Siebenmorgen, könne er den Leihgebern glaubwürdig zusichern, dass ihre Gaben durch keine baulichen Maßnahmen in der Nachbarschaft mehr gefährdet seien.



Presseinformation 06/2010: „Happy Friday“ im Badischen Landesmuseum: Eine Führung
informiert über Trinkspiele und Tafelfreuden in der Renaissance

Das Badische Landesmuseum bietet am kommenden Freitag, 22. Januar, 16 Uhr, eine Führung durch die Sammlungsausstellung zur Renaissance an. „Trinkspiele und Tafelfreuden im Zeitalter der Renaissance“ heißt das Thema, das Dr. Reinhard Sänger, Leiter des Referats Kunst- und Kulturgeschichte, anhand zahlreicher Exponate erläutert.

Die Renaissance als Zeitalter des Prunks – dies spiegelt sich nicht nur in Kunst und Architektur wieder, sondern hatte auch Auswirkung auf die Lebensweise der Patrizier. Beim Rundgang durch die Abteilung wird verdeutlicht, inwiefern üppiges Essen und Trinken die soziale Stellung in der Gesellschaft kennzeichneten. In Rats- und Zunftstuben trank man aus edlen Silberbechern, die, häufig mit besonderen Eigenschaften ausgestattet, für Trinkspiele genutzt wurden. Daraus entwickelten sich unter anderem die Schützenfeste, bei denen sich die jeweiligen Zünfte gegenüber anderen Gemeinden bewiesen. Zudem wurde durch die neue Trennung von Küche und Wohnstube das Verhalten bei Tafel beeinflusst, was sich an der Entstehung von „Tischzuchten“ erkennen lässt.



Pressemitteilung 05/2010: „Happy Friday“ im Schloss: Eine Führung im Badischen Landesmuseum klärt über die Bedeutung des Olivenbaums in der Antike auf 

Das Badische Landesmuseum Karlsruhe lädt am kommenden Freitag, 15. Januar, 16 Uhr, zu einer kostenlosen Führung durch die Sammlungsausstellung Antike ein. Dr. Katarina Horst, Leiterin des Referats Archäologie im Badischen Landesmuseum, spricht über den „Olivenbaum in der Antike: mehr als nur Lieferer für das Salatdressing des griechischen Bauernsalats“. Anhand einzelner Exponate erläutert sie die Bedeutung des Olivenbaumes in der Antike und gibt einen Ausblick auf das Mittelalter und die Gegenwart.

Anders als heute, da Olivenöl hauptsächlich zum Kochen verwendet wird, war der Olivenbaum in der Antike von großer Bedeutung. Schon der Dichter Vergil empfahl den vielseitigen Gebrauch der Olive: Ihr Öl wurde bei der Heilung von Wunden eingesetzt,  diente der Körperpflege und als Grundlage kosmetischer Duftöle. Herrscher oder Tote salbte man mit Olivenöl, das stabile Holz des Baumes nutzte man für Waffen und Werkzeuge. Als Ehrung nach Kriegen oder Wettkämpfen erhielten die Sieger einen Kranz aus Olivenbaumzweigen. Der Olivenbaum wurde somit zum wichtigsten Rohstofflieferanten der Antike, was besonders die Entwicklung der minoischen Hochkultur auf Kreta beeinflusste.



Presseinformation 04/2010: Wie im Palast aus tausendundeiner Nacht: Das Badische Landesmuseum lädt am 23. Januar zur Tunesischen Nacht ein 

In einen Palast aus 1001 Nacht verwandelt sich am Samstag, 23. Januar, das Badische Landesmuseum in Karlsruhe: Traditionelle tunesische Live-Musik und sinnlich-orientalischer Bauchtanz sorgen im Gartensaal für ein stimmungsvolles Ambiente, in Kurzworkshops können Besucher die Tanz-Elemente erlernen und ausprobieren. Das kulinarische Angebot lockt mit traditionellem Couscous und weiteren Spezialitäten aus Tunesien. Die „Tunesische Nacht“ findet im Rahmen der Sonderausstellung „Erben des Imperiums in Nordafrika – Das Königreich der Vandalen“ statt und holt nordafrikanische Kultur – von der Vandalenzeit bis zur Gegenwart – ins Karlsruher Schloss.



Pressemitteilung 03/2010: Die Vandalen in Gebärdensprache: Das Badische Landesmuseum bietet am Wochenende Führungen, Vorträge und Erzähltheater an

Im Badischen Landesmuseum Karlsruhe wird es großen und kleinen Besuchern am Wochenende nicht langweilig: Zahlreiche öffentliche Führungen für Familien und Einzelbesucher, eine Führung für Menschen ohne Gehör, eine offene Werkstatt für Kinder und Erwachsene und ein Erzähltheater bieten am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Januar, eine echte Alternative zum winterlichen Freizeitprogramm im Freien.



Pressemitteilung 02/2010: Schätze vom Dachboden, bei Lichte betrachtet: Die Aktion „WERTgeschätzt“ des BLM begutachtet Alltagskunst der fünfziger Jahre

Egal ob das alte Mocca-Service, die geliebte Schuco-Autobahn aus Blech oder eine Tütenlampe im ausgefallenen Design: Anlässlich der Sonderausstellung „Waren und Welten – Alltagskultur der fünfziger Jahre“ im Museum beim Markt, einer Außenstelle des Badischen Landesmuseums,  haben Besucher die Möglichkeit, Alltags-, Design- und Kunstobjekte aus den fünfziger Jahren in der Sonderausstellung zu präsentieren und vom Kurator, dem Chefrestaurator des BLM, Wolfgang Knobloch, begutachten zu lassen.

Bis zum 24. Januar 2010 können Interessierte ein Bild ihres Erinnerungsstückes und einen Kurztext (Kennwort: „Wertgeschätzt“) an die Mail-Adresse: wertgeschaetzt@landesmuseum.de oder an die Postadresse: Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Schlossbezirk 10, 76131 Karlsruhe senden. Unter allen Teilnehmern  wird eine Auswahl der originellsten fünfziger Jahre-Objekte getroffen, die am Samstag, 30. Januar, 16 Uhr, mit dem Kurator in der Sonderausstellung begutachtet werden.



Presseinformation 01/2010 : Das Christentum der Vandalen: Rainer Warland beleuchtet am 16. Januar im Badischen Landesmuseum die „Karthago-Reliefs“

Die Vandalen waren – entgegen ihres sprichwörtlich schlechten Rufes – keine heidnischen Brandschatzer, sondern bereits zur Zeit ihrer Wanderschaft arianische Christen. Sie glaubten im Gegensatz zu den Katholiken nicht daran, dass Jesus Christus der inkarnierte Logos sei, also göttlich oder gottähnlich. Damit unterschieden sie sich von zahlreichen germanischen Völkern ebenso wie von  der provinzialrömischen Bevölkerung. Rainer Warland, Experte für christliche Archäologie und Professor an der Universität Freiburg, beleuchtet am Samstag, 16. Januar, 15 Uhr, im Rahmen der Großen Landesausstellung „Erben des Imperiums in Nordafrika – Das Königreich der Vandalen“ mit einem Vortrag im Badischen Landesmuseum diese Besonderheit des vandalischen Glaubens. Der Vortrag findet im Gartensaal des Schlosses statt. Der Eintritt kostet 4,- (ermäßigt 3,-) Euro.

 

 







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