Logo Badisches Landesmuseum
 

Jungsteinzeit im Umbruch

Die 'Michelsberger Kultur' und Mitteleuropa vor 6000 Jahren

Pressestimmen zur aktuellen Sonderausstellung "Jungsteinzeit im Umbruch: Die 'Michelsberger Kultur' und Mitteleuropa vor 6000 Jahren" (21.11.2010 bis 15.5.2011)

„In einer kleinen, luftigen Ausstellung zeigt das Landesmuseum in Karlsruhe mit über vierhundert Ausstellungsstücken aus ganz Europa, wie sich die Jungsteinzeit entwickelte, wie dieser „zweite Landnahmeprozess“ vor sich ging, wie sich die Zivilisation zunehmend entwickelte. […] Die Präsentation streift all diese Aspekte der Jungsteinzeit, illustriert sie mit schönen Objekten wie der wohl ältesten Tür Europas, die in der Schweiz gefunden wurde, Holzkämmen und Rindenschachteln, bemalten Lehmwänden und einem zweirädrigen Karren, aber auch Prestigegütern aus Gold und Silber sowie Schmuckstücken aus Hirschhorn.“
Stuttgarter Zeitung, 17.12.2010

„Es gibt sie erfreulicherweise immer wieder: Ausstellungen, die durch ihren klaren Aufbau, ihre überzeugende Präsentation und ihr gelungenes didaktisches Konzept überzeugen. Die aktuelle Sonderausstellung zur Archäologie der Jungsteinzeit im Badischen Landesmuseum – das gleich vorne weg – ist ein Musterbeispiel für eine solche gelungene Schau zu einem nicht ganz einfach auszustellenden Thema. […] Wie wohltuend für das Auge des Besuchers!“
Der Kurier, 26.11.2010

„Das Badische Landesmuseum Karlsruhe nutzte den Bezug zum Michaelsberg für seine Ausstellung „Jungsteinzeit im Umbruch“, die gleichwohl den kulturgeschichtlichen Gesamtzusammenhang des vierten und fünften vorchristlichen Jahrtausends in Mitteleuropa darbietet. So wissenschaftlich anspruchsvoll der Katalog den neuesten Kenntnisstand dokumentiert, so lebendig vermittelt die Schau das eher spröde Thema. […] Was diesen Stücken an sinnlichem Reiz abgeht, macht die Inszenierung optisch und akustisch wett […].“
FAZ, 14.12.2010

„Diesem bedeutenden Kapitel unserer Vergangenheit ist im Karlsruher Schloss eine packende Schau gewidmet, die über 300 herausragende archäologische Funde aus dem 5. und 4. Jahrtausend vor Christus umfasst.“
Frankfurter Neue Presse, 08.01.2011

„Ob Rad, Wagen, Ackerbau oder Viehzucht: Was immer der mitteleuropäische Steinzeitmensch an technischem Fortschritt kennenlernte, kam aus dem Osten zu ihm. Diese griffige These wird schon länger angezweifelt. Jetzt entwirft eine Ausstellung zur Jungsteinzeit in Europa ein ganz anderes Bild.“
FAZ Sonntagszeitung, 20.02.2011

„Sie sind der Anlass für eine Ausstellung im Schloss Karlsruhe, die thematisch an jene der sensationellen vorneolithischen Entdeckungen in der Osttürkei anknüpft. […] Es verdient hier hervorgehoben zu werden, dass nicht nur der reichhaltige, attraktiv gestaltete Katalog, sondern auch die Ausstellung die Michelsberger Kultur nicht als ein besonderes, das badische Land kennzeichnendes Phänomen präsentieren, sondern dezidiert in ihren weiteren umweltlichen, geografischen und zeitlichen Kontext stellen und damit dynamisch und facettenreich erscheinen lassen. […] Diese haben für die Forschung und für die publikumswirksame Präsentation den Vorzug, auch über organisches Material – Bast, Textilien, Holz und Rinde – zu verfügen, was ein plastisches Bild vom damaligen Leben ermöglicht.“
Neue Zürcher Zeitung, 25.02.2011

„Eine Karlsruher Ausstellung macht die Michelsberger Kultur lebendig. Das Klischee vom tölpelhaften, tumben Steinzeitmenschen hat mit der wissenschaftlichen Wahrheit wenig gemein. Vor knapp 6000 Jahren wurden die Menschen sesshaft, bildeten dörfliche Gemeinschaften, betrieben intensiven Ackerbau und Viehzucht. Und wer Edelmetall besaß, war etwas Besseres.“
Stuttgarter Nachrichten, 27.11.2010

„Die Karlsruher Schau zeigt, wie weit jene Neuorientierung der Neolithiker reichte, die hier unter dem Titel „Jungsteinzeit im Umbruch“ behauptet und ausgestellt wird. […] Die Präsentation beginnt […] mit einer aufwendigen Rekonstruktion eines […] Brückenschlags über ein Erdwerk. Da mag man an Conan, den Barbaren, denken angesichts der ausladenden Auerochsengehörne und menschlichen Hirn-Calotten auf hohen Schäften, mit denen die aus Bretterflechtwerk bestehende Anlage am Durchlass geschmückt wurde. Etwas Archaisch-Würdiges, aber auch Martialisches strahlt die Rekonstruktion aus. Höchst elegant und attraktiv sind dagegen aus Lehm ausgesprochen wohlgeformte weibliche Brüste, mit denen Neolithiker in Pfahlbauten am Bodensee Hausinnenwände schmückten […].“
Süddeutsche Zeitung, 13.01.2011

„Herausragende archäologische Funde veranschaulichen diese Umbruchszeit.“
Highlights Karlsruhe Kultur/Messen/Events, 2010

Inszenierungen und Modelle machen das Leben der Menschen vor 6000 Jahren erfahrbar und bieten vielfältige Einblicke in die damalige Lebenswirklichkeit.“
Archäologie in Deutschland, Mai/Juni 2010

„Beim Anblick der löchrigen Vasen beschleicht einen das Gefühl, es könnte nun eine langweilige Ansammlung archäologischer Fundstücke folgen. Viel mehr als das, was fleißige Ausgräber aus der Zeit vor rund 6000 Jahren zutage befördert haben, hat eine Jungsteinzeit-Schau meist nicht zu bieten. Aber die Ausstellungsmacher haben die etwa 400 Stücke, die aus mehreren europäischen Ländern stammen, in einen wirkungsvollen Kontext gesetzt.“
dpa, 19.11.2010

„Die Ausstellung im Landesmuseum entführt nicht nur in rätselhafte Erdwerke, sondern auch in eine spannende Zeit voller Neuerungen. […] Die Ausstellung schildert in drei Bereichen – „Michelsberger Kultur“, „Nachbarkulturen“ sowie „Kulturgeschichte“ – und anhand von 400 erstklassigen Exponaten aus Frankreich, Dänemark, Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Polen und Österreich, wie sich die Welt vor 6000 Jahren in Mitteleuropa darbot. […] Da organisches Material in der prähistorischen Archäologie normalerweise nicht überliefert wird, gibt die Ausstellung hier einzigartige Einblicke in den jungsteinzeitlichen Alltag.“
Die Rheinpfalz, 20.11.2010

„Ausstellungen zu prähistorischen Lebenswelten und Kulturen stellen eine besondere Herausforderung an die Kuratoren dar, denn es bedarf schon einiger Fantasie, sich als Besucher anhand von bruchstückhaften Ausgrabungsfunden in eine mehrere tausend Jahre zurückliegende Zeit zu versetzen. Das Badische Landesmuseum beweist mit seiner gestern Abend eröffneten Schau „Jungsteinzeit im Umbruch“ einmal mehr, wie ein solches Unternehmen hohen wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht wird und gleichzeitig didaktisch gut aufbereitet und lebendig vermittelt werden kann.“
BNN, 20.11.2010

„Ein spannender Blick auf die Mitte des frühen Europas.“
INKA, 22.11.2010

„Die Ausstellung „Jungsteinzeit im Umbruch“ im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe zeigt wertvolle Fundstücke, die ein lebendiges Bild dieser Epoche entstehen lassen. […] Wer nach dem Rundgang durch die gelungene Steinzeit-Schau im Karlsruher Schloss immer noch nicht genug hat, kann noch in der Steinzeit-Werkstatt des Museums verweilen.“
SWR, 19.11.2010

„Es ist Frühgeschichte vor der Haustür. […] Schlichtweg bewundernswert ist aber, wie das Landesmuseum mit diesem an sich kleinen Pfund zu wuchern versteht. Denn die Ausstellung bezieht die benachbarten neusteinzeitlichen Kulturen in Mitteleuropa mit ein – und plötzlich entsteht mit deren Relikten das Panorama einer spannenden Epoche […]. [I]m Rahmen des Möglichen [wird hier] wirklich ein Maximum an anschaulicher Information erreicht, und dies geschieht lobenswerter Weise ohne eine Überfrachtung der Schau mit langen Erläuterungen. […] Die Ausstellung rückt das Bild zurecht vom gar zu primitiven Steinzeitmenschen.“
Badische Zeitung, 24.11.2010

„Die aktuelle Sonderausstellung „Jungsteinzeit im Umbruch. Die ‚Michelsberger Kultur’ und Mitteleuropa vor 6.000 Jahren“ schildert anschaulich und lebendig das Leben unserer Vorfahren.“
findefuchs, Ausgabe Dezember/Januar 2010/11

„Diesem bedeutenden Kapitel unserer Vergangenheit ist im Karlsruher Schloss eine packende Schau gewidmet, die über 300 herausragende archäologische Funde aus dem 5. und 4. Jahrtausend vor Christus umfasst.“
Rhein-Neckar-Zeitung, 11.12.2010

„Solche Ausstellungen, die so fern scheinen, haben eben doch mit uns heute sehr viel mehr zu tun, als wir vorher wissen.“
Weltexpress, 17.12.2010

„Gerade die transparente und Dank zahlreicher Modelle und Inszenierungen plastische Präsentation der Forschungsergebnisse und ihres derzeitigen Diskussionsstandes zählt zu den großen Stärken der Ausstellung. Ebenso wie ein ungewöhnlich breites Rahmen- und Vermittlungsprogramm […].“
raumK Ausstellungen Nr. 99, Januar 2011

„Der Jungsteinzeit widmet Karlsruhe eine packende Schau. […] Herausragende Exponate vom ältesten Türblatt bis zu frühem Goldschmuck“
Westfälischer Anzeiger, 13.01.2011

„Viele Funde vom Michaelsberg sind im Badischen Landesmuseum. Mit ein Grund für die Ausstellungsmacher, diese, angereichert durch Leihgaben, in einer anschaulichen Ausstellung zu zeigen. Sie umfasst über 400 Stücke, darunter kunstvolle Metallarbeiten, aus einigen Ländern Europas.“
Konradsblatt, 16.01.2011

„Nicht nur die normalen Museumsbesucher kommen, regelmäßig stürmen derzeit auch Schulklassen die Ausstellung, um in die Jungsteinzeit einzutauchen. Schließlich lässt sich dort das geschichtliche Thema, das sich auch im Lehrplan wiederfindet, bestens veranschaulichen. […] Das Begleitprogramm zur Ausstellung „Michelsberger Kultur und Mitteleuropa vor 6 000 Jahren“ ist sehr umfangreich und abwechslungsreich.“
BNN, 26.02.2011

„Das macht die Ausstellung denn auch anschaulich, nicht nur durch eine Vielzahl anschaulicher Relikte wie das erwähnte Züricher Rad, sondern etwa auch durch die Rekonstruktion eines Karrens mit Starrachse oder fachkundig nachgestaltete „Steinzeitkleidung“.“
Die Rheinpfalz, 05.03.2011

 

 





Kontakt


Pressestelle
Natalia März

Tel. 0721-926-6389
natalia.maerz@landesmuseum.de

Lydia Meißner
(Internet)

Tel. 0721-926-6875
lydia.meissner@landesmuseum.de