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Vom Minnesang zur Popakademie

Musikkultur in Baden-Württemberg

Pressestimmen zur Großen Landesausstellung "Vom Minnesang zur Popakademie. Musikkultur in Baden-Württemberg" im Schloss (16.4. bis 12.9.2010)
 

"Grenzsprengend ist die Ausstellung [...], weil sie nicht einfach nur eine Ausstellung ist. Das schließt schon das Thema aus - schließlich ist Musik eine Kunst, die nur ganz da ist, wenn sie klingt. [...] Also auf nach Karlsruhe!"
Stuttgarter Nachrichten, 17.4.2010


"Wo kam Musik her, wer waren die Menschen, die sie spielten und erdachten? Nicht mit drögem Anschauungsunterricht auf Notenblätter in Vitrinen, sondern mit einer Zeitreise durch sechs Abteilungen bringt Ausstellungskurator Dr. Markus Zepf 500 Jahre Musikkultur zum Klingen. […] Leihgaben, unter anderem von Dieter Thomas Kuhn und den „Flippers“ zeugen vom Erfolg – und von der Qualität – südwestdeutscher Unterhaltungskünstler."
StadtZeitung, 16.4.2010


"Die Ausstellung vermittelt mit ihrem kulturwissenschaftlichen Zugriff eine heitere Atmosphäre, bietet zur Vertiefung Sofas mit Kopfhörern. Und sie beginnt mit einem Brüller: „Der wohltemperierte Roboter“ ist das Werk der Künstlergruppe „Rotolab“, ein Greifarm, der gleich am Eingang in Ruhestellung lauert. Wenn er loslegt, bietet er eine bühnenreife Show."
Schwäbische Zeitung, 15.4.2010


"Keine drei Meter trennen Felix Mendelssohn im Karlsruher Schloss von Caterina Valente. So direkt kann Musikgeschichte verlaufen. […] Die Ausstellung ist […] ein spannender Parcours durch die Musikgeschichte, der den Besucher mit unzähligen Geschichten konfrontiert."
Südwestpresse, 15.4.2010


"Musik kenne keine Grenzen, heißt es immer. Die große Landesausstellung über Musikkultur in Baden-Württemberg setzt sich zwar Landesgrenzen, doch was sich dort über die Jahrzehnte, Jahrhunderte, sogar Jahrtausende an Musikalischem entdecken lässt, ist von einer beeindruckenden Fülle."
www.kulturfinder-bw.de, 19.4.2010


"Ein spannendes Echo auf die Frage „Musik was ist das?“ – denn nebenbei geht es auch bei dieser Schau um den Versuch einer Antwort"
Stuttgarter Zeitung, 15.4.2010


"Trotzdem sollte man in den Landesmuseumstrakt des Karlsruher Schlosses Zeit mitbringen, denn allein die zahlreichen Hörbeispiele (größtenteils an einladenden Sofas installiert) können die Aufmerksamkeit des Besuchers für Stunden fesseln – zumal sie ein Spektrum von der 750 Jahre alten Hosanna-Glocke aus dem Freiburger Münster bis zum politischen Hip-Hop des Popakademikers Danny Fresh abdecken. In den sechs Bereichen „Klang im Alltag“, „Musik und Ritual“, „Konzert“, „Innovation“, „Musik und Macht“ sowie „Lied“ steckt viel Liebe zum Detail."
Mannheimer Morgen, 14.4.2010


"Wie das Reich der Töne fürs Auge zu bannen sei, ist eine Frage, auf die beide Ausstellungen eine überzeugende Antwort finden. [...] Dass heutige Minne samt Gesang auch am Brusthaartoupet des Schlagerparodiebarden Dieter Thomas Kuhn hängen kann, dass der "robotlab", ein Musikroboter vom Karlsruher ZKM, ruckend und zuckend und im Wortsinn motorisch die merowingische Leier aus dem sechsten Jahrhundert tonerzeugend beerbt, dass der Taktstock von Franz Liszt als Reliquie und Unikat heute auf die vielen Formen von Massenreproduktion in der Musik trifft: Solche transhistorischen Perspektiven werden in Karlsruhe dank jener Exponate und ihrer klugen Anordnung zwischen Partituren und Folianten, Instrumenten, Komponistenbüsten und vielem anderen spontan evident."
Eßlinger Zeitung, 17./18.4.2010





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