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Die Sammlungsausstellung

im Deutschen Musikautomaten-Museum Bruchsal

Das bisherige "Museum Mechanischer Musikinstrumente" im Schloss Bruchsal wurde 2003 als "Deutsches Musikautomaten-Museum" wieder eröffnet. Anlass für die Umbenennung war die wesentliche räumliche und inhaltliche Erweiterung, nachdem die Privatsammlung von Jens Carlson 2002 angekauft wurde.

Die mittlerweile rund 500 Exponate des Museums zeigen die Entwicklung der Musikautomaten seit der kunsthandwerklichen Fertigung im 17. und 18 Jahrhundert über die Hochblüte im ausgehenden 19. Jh. bis hin zum Abgesang in der Zeit der Weltwirtschaftkrise in der 1920er Jahren.
Die Exponate dokumentieren auch die wichtigsten Herstellungszentren. Vertreten sind sowohl die nationalen Zentren - vor allem im Schwarzwald mit Freiburg und Waldkirch und in Sachsen mit Leipzig - sowie die internationale Szene mit Schweizer Jura und Genf, Paris und den USA.
 
Inszenierungen vermitteln das frühere Umfeld und den Einsatz der Instrumente. So sorgen z.B. ein Stummfilmkino, eine historische Gastwirtschaft und ein Tanzsaal für das ursprüngliche Ambiente.
 
In unserer Musikautomaten-Galerie können Sie den Klängen einiger Instrumente aus unserer Ausstellung lauschen.