Logo Badisches Landesmuseum
 

Musikautomaten-Galerie

im Deutschen Musikautomatenmuseum Bruchsal

 
Augsburger  Musikkabinett

Augsburg, um 1620
Musikkabinett der Firma "Veith- Langenbucher"
 
 
 
Kunstuhr mit Flötenwerk

Unterbau: Antoine Foulett, Uhr: J. Baptiste Albert Baillon, Paris, um 1750/60
Die Uhr ist eines der wenigen belegten Originalstücke des Bruchsaler Schlosses, das mit der Säkularisation von 1803 dem Haus Baden zufiel.
 
 
 
Standuhr mit Musikwerk

Fa. Roentgen/Kinzig, Neuwied um 1786
Die Uhr mit achttägigem Gehwerk schlägt stündlich oder durch Ziehen an einer Schnur ertönt eine Melodie. Roentgen ließ den Korpus als Grundmodell in Serie bauen. Die Differenzierung der Objekte erfolgte über die Beschläge und Skulpturenaufsätze.
 
 
 
Flötenuhr

Ignaz Bruder, Altsimonswald, 1816
Die Figuren der Uhr weisen mit dem populären Bild der „Diplomatie im Ballsaal“ wohl auf den Wiener Kongress hin. Sie bewegen sich zum Spiel des Musikwerkes.
 
 
 
Drehorgel mit Figurenspiel

Ignaz Blasius Bruder, Simonswald, 1829
Die Orgel soll laut einer nordfranzösischen Familienüberlieferung 1852 aus dem Besitz eines Bärenführers erworben worden sein. Sie wird daher auch gerne als „Bärenführerorgel“ bezeichnet.
 
 
 
Flötenuhr

Sigmund & Damian Duffner, Furtwangen, um 1850
Die Darstellungen der Uhr spielen mit „Wolfsschlucht“ und „Wilder Jagd“ auf den damals beliebten „Freischütz“ von Carl Maria von Weber von 1821 an.
 
 
 
Androide "Jongleur mit Ball"

Gustave Vichy, Paris, um 1890
Der Clown balanciert einen Ball auf einem Stab und streckt dabei die Zunge heraus. Die Melodie kommt von einer Schweizer Spieldose.
 
 
 
Standautomat mit zwei Lochplatten

Original Musikwerke Paul Lochmann GmbH, Leipzig um 1900
Das hier vorgestellte Instrument erzeugt dank der zwei gleichzeitig spielenden Platten einen besonders vollen Klang und war daher insbesondere für Gaststätten vorgesehen.
 
 
 
Orchestrion „Aurora“

Popper & Co., Leipzig 1902
Dieses "Kneipen-Orchestrion" stand in Speyer im "Haus Weidenberg", welches durch seine Wirtin Liesel Jester und dem Orchestrion bis in die 90er Jahre einen gewissen Kultstatus erlangte.
 
 
 
Jahrmarktsorgel „Militär-Symphonie-Orchester-Selection“

Firma Gebrüder Bruder in Waldkirch, 1912
Diese Orgel stand in einem Vergnügungspark auf Cony Island bei New York in einem Karussell.
 
 
 
Reproduktionsorgel „ Philharmonie II“

Fa. M. Welte & Söhne, Freiburg 1911/12
Die Orgel ist  eine technische Meisterleistung ihrer Zeit. Die Orgel konnte Künstlereinspielungen originalgetreu wiedergeben.
 
 
 
Reproduktionsorgel „Philharmonie VI“

Fa. M. Welte & Söhne, Freiburg um 1924
Die Orgel mit ihren 1269 Pfeifen in 25 Registern ist von Hand spielbar und auch als Reproduktionsorgel einsetzbar.
 
 
 
Flügel-Automat „Phonola“

Flügel: Fa. Rönisch, pneumatisches System: Fa. Hupfeld, Leipzig 1921
Der Flügel stammt aus dem Besitz des Altbundeskanzlers Konrad Adenauer (1876 – 1967) und wird daher auch „Adenauer-Flügel“ genannt. Die Bezeichnung Phonola wurde in Europa zum Synonym für selbstspielende Klaviere.
 
 
 
„Tino Rossi“

Figuren: J. Bodson, Paris, um 1930
Die Figuren des Gemeinschaftwerkes dreier Firmen bewegen u .a. die Augen und den Kopf. Vorbild des Akkordeonspielers soll angeblich der Korse und Chansonier Tino Rossi gewesen sein, der aber nur Gitarre spielte.
 
 
 
Orchestrion „Organ-Jazz“

Gebr. Decap, Antwerpen, 1938
Die Orgel konnte mit wenigen Handgriffen zerlegt und als „rollende Diskothek“ von einem Tanzsaal zum anderen transportiert werden. Die farbenprächtige Beleuchtung sorgte für Show-Effekte. Der Programmträger ist ein gelochtes Kartonnotenbuch, das als Endlosschleife für Tanzveranstaltungen ideal war.