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1901 - 1918

Die Großherzogliche Majolika-Manufaktur auf Erfolgskurs

Weltweit einen Namen machte sich die Großherzogliche Majolika-Manufaktur 1904 durch eine Goldmedaille bei der Weltausstellung 1904 in St. Louis. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sie sich in ihrem ersten Jahrzehnt schließlich zu einem Großbetrieb, der sich jedoch gleichzeitig bemühte, künstlerische Ziele zu verfolgen. Freie Künstler und Entwerfer arbeiteten von Anfang an eng mit ihr zusammen und sicherten ihr ein vielfältiges Spektrum. Früh machte sich die Manufaktur auch auf dem Gebiet der Baukeramik einen Namen. So ließ sich zum Beispiel in Berlin das Kaufhaus Wertheim drei Filialen ausgestalten, ebenso stattete sie sechs Säle des dortigen Admiralspalasts aus.

Die Ausstellung zeigt neben Sonderanfertigungen für derartige Bauten auch Stücke, die nach Katalog für die Ausstattung von Wohnräumen und Gärten bestellt werden konnten.

Während des Ersten Weltkriegs wurde der Betrieb wegen seiner Exporterlöse als kriegswichtig anerkannt.
 





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1901 - 1918 (6 Bilder)