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1918 - 1945

Von der Großherzoglichen zur Staatlichen Manufaktur

Mit dem Ende der Monarchie ging die Großherzogliche Majolika-Manufaktur 1919 in den Besitz des badischen Staates über, seinem künstlerischen Anspruch blieb das Unternehmen dabei verhaftet. Architekten und Bildhauer zeigten sich an einer Zusammenarbeit interessiert. Die Einrichtung von Meisterateliers erwies sich als wichtig zur Sicherung der künstlerischen Qualität. In der Wirtschaftskrise 1924 übernahm das Land Baden das Unternehmen und musste auch in späteren Jahren mehrmals einspringen, um die jetzt „Staatliche Majolika-Manufaktur Karlsruhe AG“ vor der Schließung zu bewahren.

In der Zeit des Nationalsozialismus verdrängten volkstümliche die modernen Formen. Neben Zier- und Gebrauchskeramik fanden auch Hitlerbüsten, Reichsadler und Hakenkreuze ihren Platz in der Produktion. So erlebte die Manufaktur zu Beginn des Zweiten Weltkriegs einen wirtschaftlichen Aufschwung.
 




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