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Nach 1945

Die Majolika-Manufaktur vom Neubeginn bis heute

1944 wurde die Manufaktur von Bomben getroffen und teilweise zerstört. Doch schon bald nach Kriegsende konnte mit der Produktion von Haushaltsgeschirr der Betrieb wieder aufgenommen werden. Fremdaufträge wie Werbe- und Ehrengeschenke sicherten die Auslastung. Auch bei der Baukeramik herrschte Hochkonjunktur. Hauptauftraggeber war hier – und ist es bis heute – die öffentliche Hand.

Zahlreiche renommierte Künstler haben mit der Manufaktur zusammengearbeitet, darunter Hans-Peter Reuter, Johannes Grützke, Georg Meistermann oder Klaus Arnold.

1978 übernahm eine private Firma die Aktienmehrheit. Das Land Baden-Württemberg versprach sich davon eine Modernisierung und wirtschaftliche Gesundung des mittlerweile angeschlagenen Unternehmens. Doch nach wirtschaftlichen Turbulenzen auf dem Weltmarkt zogen sich die Inhaber 1983 wieder zurück.

Das Land führte die Manufaktur als Kleinbetrieb weiter, bis 1998 die Landesbank Baden-Württemberg Eigentümerin wurde. Heute beschäftigt die Staatliche Majolika-Manufaktur rund 35 Mitarbeiter.
 




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