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Markgräflich-badische Sammlung

Kunst- und Wunderkammer

Sammelleidenschaft, wissenschaftliches Interesse und höfische Etikette waren die Triebfeder für das Aufkommen fürstlicher und bürgerlicher Kunstsammlungen im 16. Jahrhundert. In diesen Kabinetten spiegelte sich das Weltverständnis jener Zeit wider. Aus ihnen gingen bei der Aufteilung der Sammlungen im 18. Jahrhundert die Museen im modernen Sinne hervor.

Auch das Badische Fürstenhaus trug eine bemerkenswert vielfältige Kunst- und Wunderkammer zusammen. Ihr scheinbar unsystematisches Vielerlei erklärt sich aus dem Sammlungsziel, im Kleinen ein Abbild des Weltganzen zu dokumentieren. So wurden gesammelt
  • „Naturalia“, z.B. Mineralien, Fossilien, Muscheln oder Korallen,
  • „Artificalia“, also künstlich bearbeitete oder kostbar gefasste Naturalia, oder Beispiele menschlichen Schaffens von hoher Kunstfertigkeit,
  • „Scientifica“, Zeugnisse wissenschaftlich-technischer Errungenschaften wie Uhren, Automaten oder Musikinstrumente.





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Kunst- und Wunderkammer (7 Bilder)