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Markgräflich-badische Sammlung

Waffenkammer

Die Gewehrkammer beherbergt die ältesten Bestände der Markgräflich-Badischen Sammlungen. Ihr Schwerpunkt liegt in Hieb-, Stich- und vor allem Handfeuerwaffen des 16. bis 19. Jahrhunderts.

In ihren Anfängen gehen die Bestände auf die „fürstliche Rüstkammer“ Karls II. in der Carlsburg zu Durlach und auf die nach der Zerstörung von 1689 wieder aufgebaute „fürstliche Büchsen Cammer“ zu Rastatt zurück. Mit der Säkularisation und der erheblichen Vergrößerung Badens 1803 kamen viele prachtvolle Waffen aus den Gewehrkammern der Fürstbischöfe von Konstanz und Speyer, also aus den Schlössern Meersburg und Bruchsal, in badischen Besitz und wurden in der „Großherzoglichen Gewehrkammer“ vereint.

Als Bestandteil der repräsentativen Ausstattung von Herrscher und Hof diente der größte Teil der Waffen zur Jagd und sportlichen Betätigung. Seit dem 18. Jahrhundert werden die alten Waffen vermehrt als Erinnerungsstücke verstanden und zur Selbstdarstellung der badischen Dynastie benutzt.






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