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ungegliederten Festern, einem grob wirkenden Boden und unverwechselbaren Plastiken von eigener Hand erreicht die Künstlerin in eindrucksvoller Weise im Gewölbekeller von Schloss Neuenbürg.
Zwölf Gruppen zu sieben Terrakotta-Büsten sind auf dem körnigen Boden verteilt. Durch kreisförmige Anordnungen werden einander zugeordnete Familien gebildet. Der Ordnungswille und der familiäre Charakter setzt sich darin fort, dass die Objekte artverwandt sind, ja sogar auf den ersten Blick identisch erscheinen. Doch die Künstlerin formte aus einer Serienproduktion von Rohlingen die Antlitze zu Unikaten. Diese individuellen Merkmale geben sich erst bei genauerer Betrachtung zu erkennen.

