Lutz Könecke



Studioausstellung
Keramische Gefäße, das Handwerk der Töpferei, ja die Geschichte der modernen deutschen Keramik des 20. Jahrhunderts durchziehen die Familiengeschichte des 1973 geborenen Lutz Könecke seit Generationen: Der Urgroßvater Otto Lindig, am Bauhaus in Weimar ausgebildet, ist einer der großen Erneuerer und Lehrer der Keramik – die Großtante Rosemarie Könecke war Töpferin wie auch die Mutter Ulrike Könecke.

Lutz Könecke studierte ab 2000 an der Kunsthochschule Kassel, eine der wenigen akademischen Ausbildungsstätten, die bis 2004 eine Keramikklasse im Bereich der Bildenden Kunst unterhielten. 2005 schloss er sein Studium ab, seit 2007 hat er eine eigene Werkstatt in Kassel.

Lutz Köneckes keramische Arbeit ist bestimmt vom Thema des auf der Töpferscheibe gedrehten Gefäßes. Die Auseinandersetzung mit dem Werk des großen Kasseler Lehrers Walter Popp, der durch seine extremen Gefäßmontagen das Gesicht der deutschen Keramik nach 1945 revolutionierte, brachte ihn dazu, sich ebenfalls des Mittels der Montage zu bedienen, wenngleich wesentlich kühler und weniger expressiv. Zumeist sind es zwei sauber und sorgfältig gedrehte, gleichartige Schalen- oder Vasenformen, die Könecke geradezu spiegelbildlich an den Füßen oder Öffnungen zu einem Gesamtgefäß zusammenfügt.







Öffnungszeiten

31. August bis 14. Oktober 2007
Keramikmuseum Staufen


Mittwoch bis Samstag:
14.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag:
11.00 bis 13.00/14.00 bis 17.00 Uhr