Neue Künstlerkeramik

Bild Emil Wachter, Turmbau, 2003
 
Bild Johannes Grützke, Friedrich Hecker, 2003

Die „Karlsruher Majolika“, die einzige noch existierende Keramikmanufaktur auf deutschem Boden, blickt in ihrer über einhundertjährigen Geschichte auf unterschiedliche Phasen künstlerischen Höchstanspruchs und gebrauchshandwerklicher Nützlichkeit zurück. Künstlerische Blütezeiten sind dabei nicht immer die wirtschaftlich erfolgreichsten gewesen.

Seit einigen Jahren hat die Manufaktur verstärkt – wohl mehr als je in ihrer Geschichte – die Zusammenarbeit mit der „freien Kunst“, Malern und Bildhauern, die erstmals für die Beschäftigung mit der Keramik interessiert werden konnten, gesucht. Dazu zählen Namen wie Tomi Ungerer, Hans Peter Reuter, Peter Zimmermann, Ottmar Hörl, Norbert Prangenberg oder Thaddäus Hüppi.

Das Badische Landesmuseum und sein „Verein der Freunde“ haben von 43 Künstlerinnen und Künstlern in den letzten fünf Jahren Werke erworben, die in einer Ausstellung zusammengefasst werden. Sie ist zunächst in Staufen zusehen, danach im Museum beim Markt in Karlsruhe und geht dann nach Neuenbürg. Auch der Katalog (12.80 €) gibt einen Einblick in die kreative Lebendigkeit des Betriebes und die Vielfalt heutiger Beschäftigung mit der Keramik.

Bild Daniel Wagenblast, Dose, 2005
 
Bild Jürgen Zimmermann, Hamburger, 2005





Öffnungszeiten

20.12.2007 - 25.5.2008
Museum beim Markt

Di - Do:
11 - 17 Uhr
Fr - So, Feiertage:
10 - 18 Uhr