Daniel Wagenblast: Dose, 2005
Daniel Wagenblast: Dose, 2005
Jürgen Zimmermann: Hamburger, 2005 Die „Karlsruher Majolika“, die einzige noch existierende Keramikmanufaktur auf deutschem Boden, blickt in ihrer über einhundertjährigen Geschichte auf unterschiedliche Phasen künstlerischen Höchstanspruchs und gebrauchshandwerklicher Nützlichkeit zurück. Künstlerische Blütezeiten sind dabei nicht immer die wirtschaftlich erfolgreichsten gewesen.
Seit einigen Jahren hat die Manufaktur verstärkt – wohl mehr als je in ihrer Geschichte – die Zusammenarbeit mit der „freien Kunst“, Malern und Bildhauern, die erstmals für die Beschäftigung mit der Keramik interessiert werden konnten, gesucht. Dazu zählen Namen wie Tomi Ungerer, Hans Peter Reuter, Jürgen Zimmermann, Ottmar Hörl, Norbert Prangenberg oder Thaddäus Hüppi.
Das Badische Landesmuseum und sein „Verein der Freunde“ haben von 43 Künstlerinnen und Künstlern in den letzten fünf Jahren Werke erworben, die in einer Ausstellung zusammengefasst werden. Sie war zunächst in Staufen zusehen, danach im Museum beim Markt in Karlsruhe.
Emil Wachter: Turmbau, 2003
Johannes Grützke: Friedrich Hecker, 2003 
