Violette Fassbaender


Polarität

Division, shift, polarity nennt die international bekannte und anerkannte Keramikerin aus Basel ihre Objekte. Ihre ein- oder mehrteiligen Formen zeigen jeweils frei modellierte, monochrome Flächen. Die eigentliche Schauseite bilden jedoch konvexe Wölbungen mit einer raffinierten Maserung, die vielfältige Assoziationen mit der Natur zulässt. Gleichmäßig gerissene, weiße Oberflächen erinnern an Schneefelder, durchdrungen vom dunklen Untergrund; Verästelungen lassen an Bäume oder Flussläufe denken. Violette Fassbaenders Inspirationsquellen sind Seen, Wolken, Steine und Wege. In ihrer Gestaltungsweise sucht sie Prinzipien der Natur aufzuspüren. Was sie besonders interessiert, ist die Ordnung des Ungeordneten, sind Veränderungen, die Wind und Wetter oder auch das Licht mit sich bringen.


Division

Die 1958 geborene Keramikerin lebte und arbeitete acht Jahre in Japan, ehe sie 1986 nach Basel zurückkehrte und ihre eigene Werkstatt gründete. Charakteristisch für ihr Schaffen sind eingewalzte Tonstücke, mit denen sie monochrome Flächen in abstrakte Bilder verwandelt. Schimmerten ihre Arbeiten bisher vorwiegend in unterschiedlich Brauntönen bis zu einem metallischen Graphit, so zeigen sie seit neuestem vielfältige Schattierung in Porzellanweiß.





Öffnungszeiten

5. April bis 11. Mai 2008
Keramikmuseum Staufen


Mittwoch bis Samstag:
14.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag:
11.00 bis 13.00 / 14.00 bis 17.00 Uhr