Griechenland um 1200 v. Chr.:
Das ganze Land wird von einer Welle ungeklärter Katastrophen überzogen, die zum Untergang der mykenischen Paläste führen. Die prachtvolle Hochkultur der Mykener versinkt in Schutt und Asche; es folgt eine lange rätselhafte Periode ohne Schrift und Monumentalarchitektur, die sog. „Dunklen Jahrhunderte Griechenlands“. Vor dem Hintergrund dieser Zeit lässt Homer seine Helden der Ilias und Odyssee agieren.
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Blick in die Ausstellung
Modell "Tiryns" 
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| Zyprischer Kesselwagen 12. Jh. v. Chr., London, British Museum |
Die Ausstellung entführt den Besucher in das spannende Leben jener Helden: Wie lebte ein Fürst wie Odysseus? Mit welchen Waffen kämpfte ein Krieger wie Agamemnon? Welchen Schmuck schenkten die Helden ihren Frauen und Töchtern? Außerdem zeigen kostbare Exponate aus Zypern, dass die wohlhabende Kupferinsel die Krisenjahre schnell überwand und Luxusgüter für die griechischen Helden produzierte.
Zahlreiche archäologische Untersuchungen der letzten Jahrzehnte lassen diese Epoche in neuem Licht erscheinen: als eine wichtige Zeit des Umbruchs und der Erneuerung. Mehr als 400 hochrangige Objekte aus bedeutenden europäischen Museen, darunter beeindruckende Waffen, hochwertige Keramik und kostbarer Goldschmuck bezeugen dies in der Ausstellung. Seltene Grabfunde, u. a. Kriegerstatuetten und Streitwagen sowie frühe Opfergaben, beleuchten die heroischen Ideale.
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| Bauchamphora, um 530 v. Chr. (Detail), Badisches Landesmuseum Karlsruhe |


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Parallel zur Ausstellung „Zeit der Helden. Die 'dunklen Jahrhunderte' Griechenlands 1200 - 700 v. Chr." zeigen die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim vom 14. September 2008 - 18. Januar 2009 die Ausstellung "HOMER – Der Mythos von Troia in Dichtung und Kunst".
Bei Vorlage einer Eintrittskarte zur Karlsruher Helden-Ausstellung erhalten die Besucher in Mannheim den ermäßigten Tarif und umgekehrt.


