Logo Badisches Landesmuseum
 

Holz. Feuer. Rauch. Asche.

Keramik von Markus Klausmann

Markus Klausmann ist einer der deutschen Keramiker, mit dem man auch in Zukunft auf internationalen Ausstellungen rechnen darf. Seine Arbeiten wurden gerade beim Westerwaldpreis 2009 in Höhr-Grenzhausen angenommen. Holz, Feuer, Rauch und Asche bringen seine Keramiken zur Vollendung. 
 

Gefäß ohne Titel von Markus Klausmann
Gefäß (o. T.)

Der Künstler hat sich wie kein anderer der Holzbrandtechnik im Gasofen bei 1260° C verschrieben. Mit unterschiedlichen Brennmaterialien sowie einer bestimmten Brandführung erzielt er immer neue Farben und „Zeichnungen“, nicht ohne vorher bestimmte Tone ausgewählt, seine Rohlinge mit Engoben und Salzen präpariert und schließlich in einer bestimmten Anordnung in die Kapsel gesetzt zu haben. Beim Experimentieren findet er immer neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Nicht nur in der Brenntechnik, sondern auch in seiner Formensprache entwickelt Markus Klausmann sich ständig weiter und sucht die Grenzen des Möglichen auszureizen. In letzter Zeit entstanden besonders große Gefäße. Seine exzentrisch gedrehten Zylinder mit spiralig emporwachsender, rhythmisch ein- und ausschwingender Wandung über steil zugeschnittenem Stand strotzen vor geballter Kraft. Große Scheibengefäße aus senkrechten Platten mit Rotations- bzw. Schneidespuren und Feuerzeichnungen beeindrucken durch die Monumentalität der Bilder.





Öffnungszeiten


4. April bis 17. Mai 2009
Studioausstellung im
Keramikmuseum Staufen


Mittwoch bis Samstag:
14.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag:
11.00 bis 13.00 / 14.00 bis 17.00 Uhr