Retrospektive: Ulrike Hein


Walther Mod. PPK, Filz, 1994

Die Kunstobjekte und Installationen von Ulrike Hein provozieren und konterkarieren zugleich ihre ursprüngliche Bestimmung. Irritierend wirken die originalgetreuen Nachbildungen von gängigen Handfeuerwaffen, Panzern en miniature oder auch die als Riesenmuscheln geformten, mit Zitaten versehenen Weihebecken, die von der Künstlerin aus Filz angefertigt wurden.

Die Verwendung des Werkstoffs Filz in der Funktion als Wärmeleiter und Transformator ist spätestens seit Joseph Beuys bekannt. Auch Ulrike Hein, die 1960 in Neuenbürg geboren wurde und 1991 ihr Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Kunst in Stuttgart abgeschlossen hat, thematisiert in ihren sozialkritischen Arbeiten sich verändernde Aggregate. Dabei entstehen ungewöhnliche Bedeutungsebenen und Sinnzusammenhänge. Wie aktuell ihre Arbeiten sind, zeigt die Retrospektive in Schloss Neuenbürg.

Weitere Informationen:
www.schloss-neuenbuerg.de




Öffnungszeiten

Di - Sa:
13 - 18 Uhr
Sonn- und Feiertage:
10 - 18 Uhr