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Besondere Veranstaltungen

zur Sonderausstellung

Mater Magna-Kulttag


Euphorisch wurde in der Antike das mehrtägige Frühlingsfest der Mater Magna gefeiert. Das Badische Landesmuseum Karlsruhe lässt diese antike Tradition nun wieder aufleben: Am Sonntag, den 23. März wird das Fest der Großen Göttermutter im Karlsruher Schloss mit einem bunten und vielfältigen Programm für die ganze Familie begangen.
 
Neben kulinarischen Genüssen geben Familien- und Kostümführungen mit einem Gallus- und einer Isis-Priesterin Einblicke in die Kultpraktiken im Imperium Romanum und Konzerte für Kinder und Erwachsene des Ensembles „Musica Romana“ erwecken die Klänge der Antike zu neuem Leben. Besonderer Auftakt ist das Konzert für Kinder um 11 Uhr im Gartensaal: Hier stellen Musiker in antiken Gewändern nicht nur altrömische Instrumente vor, sondern führen bei einer Opferzeremonie mit musikalischer Untermalung das Libation (Trankopfer) vor. Im Aktionsraum der Sonderausstellung kann das Musikinstrument der Magna Mater – eine Handtrommel – selbst hergestellt werden.

 


Programm:

11 Uhr Öffentliche Führung (1 h)
  
11 Uhr  Konzert für Kinder und Erwachsene im
Gartensaal (1 h)
  
12 Uhr
 Kostüm-Kurzführung: Ein Gallus-Priester
gibt Einblicke in den Mater Magna-Kult (30 Min)
  
13 Uhr Kostüm-Kurzführung: Eine Isis-Priesterin gibt Einblicke in den Isis-Kult (30 Min)
  
14 Uhr Kurzkonzert im Gartensaal (30 Min)
  
14.30 Uhr Familienführung (45 Min)
  
15 Uhr  Kurzführung: Einblicke in den Mithras-Kult (30Min)
  
15.30 Uhr Kurzkonzert im Gartensaal (30 Min)
  
15.30 Uhr
 

Familienführung (45 Min)

  
 
16 Uhr                 
 Kostümführung: Ein Gallus-Priester führt durch die Ausstellung (1 h)
 



 Im Aktionsraum „Götter – Forum“:

12:30 - 17 Uhr                    

 Mit-Mach-Modenschau zu antiker Kleidung
12:30 / 13:30 / 14:30 / 15:30 / 16:30 Uhr
  

12:30 - 18 Uhr 

 „Offene Werkstatt“: Bau einer einfachen Handtrommel, Bemalen eines kleinen
Mithras-Reliefs aus Gips
  


Eintritt: Ticket zur Sonderausstellung

Tag der Wissenschaft im BLM


Kostenfreie Vorträge - Kurzführungen - Podiumsdiskussion

Der „Tag der Wissenschaft“ im Karlsruher Schloss steht ganz im Zeichen der großen archäologischen Ausstellung „Imperium der Götter“ und der sogenannten orientalischen Kulte. Das BLM möchte mit dieser Veranstaltung jedem Interessierten einen anschaulichen und verständlichen Zugang zu den neuesten Forschungsergebnissen ermöglichen und die Gelegenheit bieten, mit den Spitzen der Wissenschaft in Dialog zu treten. Hierfür konnten die international renommiertesten Experten gewonnen werden.

Ausgangspunkt des Tages ist der Religionshistoriker und wichtigster Mithrasforscher Franz Cumont (1868-1947) mit seiner Theorie zu den sog. orientalischen Kulten bzw. Religionen. Seine Arbeiten prägen die Religions- und Altertumswissenschaft bis in die Gegenwart. Doch die aktuelle Forschung setzt sich kritisch und konstruktiv mit ihrem „Gründervater“ auseinander und gelangt zu neuen Ergebnissen und Perspektiven bezüglich der „Götter aus dem Osten“. Die Referenten werden in kurzen Impulsvorträgen die aktuellen Lehrmeinungen vorstellen. Verschiedene Kurzführungen und eine abschließende Podiumsdiskussion runden das Programm ab.

Referenten:

Prof. Dr. Jörg Rüpke (Universität Erfurt)
Getrennte Wege - geteilte Praktiken: Vom Imperium Romanum zum Imperium der Götter

Prof. Dr. Corinne Bonnet (Universität Toulouse)
Orientalische Religionen und Kulte von Cumont bis heute

Prof. Dr. Nicole Belayche (EPHE, Paris)
Die Römer und die Idee vom "Orient"?
(Vortrag auf Englisch)

Dr. Annelies Lannoy (Universität Gent)
Franz Cumont - Forscher und Mensch
(Vortrag auf Englisch)

Prof. Dr. Christian Witschel (Universität Heidelberg)
Die Verehrung des Mithras im Imperium Romanum - universaler Kult und regionale Ausprägungen

Prof. Dr. Richard Gordon (Universität Erfurt)
Mithras - Perspektiven der Forschung von Franz Cumont bis in die Gegenwart


Fr, 7.2.2014, 11-18 Uhr, kostenfrei, Gartensaal
In Kooperation mit der Academia Belgica, Rom

Podiumsdiskussion


Jupiter vs. Christus - Das Ende der römischen Götterwelt und der Siegeszug des Christentums

Warum setzte sich im Römischen Reich der Glaube an einen einzigen Gott durch und wie stieg das Christentum zur Staatsreligion auf? Den Besucher erwartet eine intensive Diskussion mit renommierten Experten für die religiöse Vielfalt des Imperium Romanum.

Auf dem Podium diskutieren:

Prof. em. Dr. Hans Kloft (Universität Bremen)
Prof. em. Dr. Hermann Lichtenberger (Universität Tübingen)
Prof. Dr. Karen Piepenbrink (Universität Gießen)
Prof. em. Dr. Dr. Klaus Rosen (Unviersität Bonn)


Moderation: Prof. Dr. Harald Siebenmorgen, Dr. Albert Käuflein
Mi, 8.1.14, 19 Uhr, 4 € / erm. 3 €, Gartensaal
In Kooperation mit dem Roncalli-Forum Karlsruhe






Musica Romana, Foto: Marion Rath

Programm "Tag der Wissenschaft"


Das detaillierte Programm können Sie hier herunterladen.

Flyer "Imperium der Götter"


Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.


Saaltexte zum Download


Die Saaltexte der Ausstellung können Sie hier herunterladen.

Flyer Podiumsdiskussion


Den Flyer zur Podiumsdiskussion können Sie hier herunterladen.