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Der Elefant, das Porzellan und andere Kreaturen

Der Keramiker Peter Guggenbühler

Horntier

Horntier, Porzellan
©Foto: BLM


In seiner Frühjahrsausstellung erinnert das Keramikmuseum Staufen an Peter Guggenbühler (1928-2007), der nach ersten Erfolgen in Saarbrücken 1961 in seine Heimatstadt Karlsruhe zurückkehrte und in den 70er und frühen 80er Jahren zu den angesehensten Vertretern seines Fachs in Baden-Württemberg zählte. Wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen hat er sich natürlich nicht benommen, dazu liebte er das Material zu sehr. Aber die Erwartungen, die sich mit Porzellan verknüpfen, hat er gründlich durcheinandergebracht. Statt gefälliger Figuren gibt es bei ihm allerlei skurrile Kreaturen, denen ihre Abstammung von Elefanten, Krokodilen, Ratten und verschiedenen Horn- und Geweihträgern anzusehen ist, die aber deutlich menschliche Züge und Verhaltensweisen zeigen. Neben Kleinplastiken hat Guggenbühler Reliefs und Fliesen geschaffen, in denen er der menschlichen Komödie weitere Spielorte wie Theater und Kanzel eröffnet. Ein Künstler mit überbordender Phantasie, der eine Wiederentdeckung lohnt!

Peter Schmitt M.A.
Kurator der Ausstellung

 

 
 
 





Eid schwörendes weißes Krokodil
Krokodil, einen Eid schwörend
Porzellan
©Foto: Förderkreis

Öffnungszeiten


14. Februar – 15. Juni 2014

Mi. - Sa.: 14-17 Uhr
So.: 11-13 Uhr und 14-17 Uhr

Keramikmuseum Staufen
Wettelbrunnerstraße 3
79219 Staufen im Breisgau
Tel.: 07633 6721
keramikmuseum-staufen@t-online.de


großes Nashorn auf dünnen Holzbeinen
Nashorn, Porzellan, Holz
©Foto: Förderkreis