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Missgeschicke

Produktionsfehler und ihre Ursachen

Risse, verlaufene Glasuren, Blasen, Löcher, miteinander verbackene und in sich zusammengesunkene Gefäße – beim Herstellen von Keramik kann einiges schief gehen. Die Ausstellung in Staufen zeigte historische und zeitgenössische Beispiele so genannter Fehlbrände und erläuterte deren Ursachen.

Töpfer und auch Manufakturen haben über viele Jahrhunderte auf der Basis von Erfahrungswerten gearbeitet. Immer wieder gab es hohe Ausschussquoten. Dies änderte sich erst durch die Entwicklung der keramischen Wissenschaften gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Doch auch heute noch, im Zeitalter hochempfindlicher Messgeräte, reinster Rohstoffe und wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse bleiben Überraschungen bei der Herstellung von Keramik nicht aus. Aber gerade Fehlbrände haben ihren eigenen ästhetischen Reiz. Aus zufällig entstandenen Fehlern entstehen immer wieder neue Dekore und Verarbeitungsformen.

Die Ausstellung wurde vom Hetjens-Museum – Deutsches Keramikmuseum Düsseldorf übernommen und im Keramikmuseum Staufen um einige interessante regionale Exponate ergänzt.







Teekanne von Martin McWilliam, die mit Brennhilfen verbacken ist.

Information & Kontakt


Missgeschicke
Produktionsfehler und ihre Ursachen
12.2. - 30.11.2016

Keramikmuseum Staufen
Wettelbrunnerstraße 3
79219 Staufen im Breisgau
Tel.: 07633 6721
keramikmuseum-staufen@t-online.de


Öffnungszeiten

Mi - Sa           14 - 17 Uhr 
So 12 - 17 Uhr 


Eintrittspreise
Erwachsene 2,50 € 
Familienkarte4 € 
Ermäßigt 1,50 €