Die mykenische Kultur ist die erste Hochkultur auf dem Europäischen Festland. Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes und in Mittelgriechenland erlebte sie ihre Blüte zwischen 1600 und 1200 vor Christus. Als im November 1876 Heinrich Schliemann die berühmte Goldmaske des Agamemnon entdeckte und die zahlreichen Goldschätze aus den Gräbern barg, bekam die prähistorische Kultur ein Gesicht und einen Namen. Nach ihrem Fundort wurde sie „mykenisch“ genannt und die Darstellungen mit den sagenhaften Königen aus Homers Epen gleichgesetzt.

Ab Dezember 2018 zeigt das Badische Landesmuseum die große Sonderausstellung „Mykene“. Hierfür kommen zahlreiche Objekte aus Griechenland ins Karlsruher Schloss, darunter die bekannten Schliemann-Funde aus Mykene und Tiryns. 400 Leihgaben aus griechischen Museen sind in Karlsruhe zu sehen, darunter zahlreiche, die das geschichtsträchtige Land noch nie verlassen haben. Zu den Highlights gehören Funde aus dem sogenannten Grab des Greifen-Kriegers: ein ungestörtes Schachtgrab, das im Mai 2015 in der Nähe des "Palasts des Nestor" in Pylos gefunden wurde - es zählt zu den bedeutendsten archäologischen Funden Griechenlands der letzten Jahre.

Ermöglicht wird die Ausstellung durch eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Griechischen Ministerium für Kultur und Sport und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württembergs.


Mit freundlicher Förderung durch





Information & Kontakt

Mykene
Die sagenhafte Welt des Agamemnon


Große Sonderausstellung vom 1.12.2018 -  2.6.2019

Badisches Landesmuseum
Schloss Karlsruhe
76131 Karlsruhe

Öffnungszeiten
Di – So, Feiertage 10 – 18 Uhr

Eintrittspreise
inkl. Sammlungen 
Einzelbesucher 12 € 
Ermäßigt 9 € 
Schüler 3 € 
Familien 25 €

Bildergalerie


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