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Zwischen Burg, Stadt und Kathedrale

Leben im Mittelalter

Dieser Ausstellungsbereich lässt die Welt des Mittelalters am Oberrhein lebendig werden. Rund um das detailgetreue Modell der einst mächtigen Feste Hohenbaden, der Stammburg der Markgrafen von Baden, zeigen steinerne Bauteile, historische Waffen und Rüstungen, Turnierszenen und Trinkpokale die höfische Kultur des Rittertums.

Die stimmungsvolle Nachbildung eines Kirchenraumes dient der Präsentation der sakralen Kunst. Dazu gehören rituelle Gerätschaften für den Gottesdienst ebenso wie Andachtsbilder der Mystik und große Flügelaltäre der Spätgotik, darunter der „Weisweiler Altar“. Das religiöse Weltbild der Zeit zwischen Höllenangst und Jenseitshoffnung zeigt sich in der Holzfigur des Todes in der Mönchskutte. Zu den Höhepunkten der Sammlung zählen Glasgemälde des Hans Baldung Grien und eine Madonna von der Hand des fränkischen Bildschnitzers Tilman Riemenschneider. Mit dem kleinformatigen „Schwarzacher Köpfchen“ ist auch das älteste Zeugnis der figürlichen Glasmalerei im Abendland zu sehen.

Der Alltag der Menschen steht im Mittelpunkt des Bereichs „Leben in der Stadt“. Hier blickt man in die Werkstätten der Handwerker, der Schmiede, Töpfer, Glasmaler, Kristallschleifer und Bauleute. Ein eigener Abschnitt führt in die Geheimnisse der Maler ein, die die geschnitzten Skulpturen durch ihre Farben und Vergoldungen zur Wirkung brachten. Die in das Museum versetzte originale Stube eines südbadischen Fachwerkhauses veranschaulicht das häusliche Leben.





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Zwischen Burg, Stadt und Kathedrale