Um 1900 verändert sich die Welt mit rasanter Geschwindigkeit – technisch, gesellschaftlich und künstlerisch. Der Jugendstil ist Teil dieses tiefgreifenden Wandels und weit mehr als eine dekorative Stilrichtung. Er markiert den Übergang zur Moderne und dient als Experimentierfläche für neue Formen, Materialien und Denkweisen. Der Artikel nimmt die Sonderausstellung „Jugendstil international. Keramische Kunst ohne Grenzen“ im Keramikmuseum Staufen zum Ausgangspunkt und folgt den Spuren einer Epoche, in der Abstraktion und künstlerische Reduktion bereits ihren Anfang nahmen.
Die Zeit an der Schwelle des 20. Jahrhunderts war geprägt von einer kaum überschaubaren Dichte an Innovationen. Die Brüder Lumière produzieren die ersten Stummfilme, kurz darauf folgte der erste Tonfilm von Thomas Edison. Die Gebrüder Wright konstruieren das erste Flugzeug, die Kodak-Company bringt Rollfilmkameras auf den Markt und verändert damit die visuelle Kultur nachhaltig.
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