Leichte Sprache

Willkommen

auf unserer Internet-Seite in Leichter Sprache!

Hier gibt es Informationen über das Karlsruher Schloss

und das Badische Landes-Museum.

Alle Menschen sind im Schloss und im Badischen Landes-Museum willkommen.

Das Schloss ist das Wahr-Zeichen der Stadt Karlsruhe.

Sehr viele Menschen wissen: Das Schloss gehört zu Karlsruhe.

Es ist der Mittel-Punkt von Karlsruhe.

Denn vom Schloss-Turm gehen 32 Wege ab wie die Strahlen einer Sonne.

Vor 200 Jahre wohnten und arbeiteten die Herrscher im Karlsruher Schloss.

Herrscher sind zum Beispiel Könige oder Fürsten.

Das waren die Mark-Grafen und später die Groß-Herzöge von Baden.

Seit 1919 ist das Badische Landes-Museum im Schloss.

Es ist das Museum für den Landes-Teil Baden.

Das Karlsruher Schloss


Was wir machen

Wir sammeln Dinge von früher und heute.

Die Dinge kommen aus Baden, Europa und der ganzen Welt.

Wir erforschen die Dinge.

Erforschen heißt, wir versuchen Neues über die Dinge und

das Leben von früher herauszufinden.

Wir machen Ausstellungen.

Die Ausstellungen zeigen die Dinge im Schloss.

Jeder kann die Dinge anschauen.


Zum Beispiel:

– einen Thron

Werkzeuge und Schmuck aus der Stein-Zeit

Vasen von den alten Griechen

Möbel aus der Türkei


Wir erzählen die Geschichte von den Dingen.

Wir zeigen wie die Menschen früher lebten.

Der Thron der Groß-Herzöge

Was können Sie bei uns sehen?

Im Schloss erfahren Sie mehr über die Geschichte der Menschen in Baden.

Sie lernen mehr über das Leben im alten Ägypten, im alten Griechen-Land

oder im alten Rom.

Sie sehen Dinge aus vielen Ländern der Welt.

Wenn Sie mehr zu den Ausstellungen wissen wollen,

dann klicken Sie die Ausstellung an.

Dort bekommen Sie Informationen in Leichter Sprache.

Antiken-Ausstellung
  • Archäologie in Baden / Von der Stein-Zeit bis zu den Kelten und Römern

    Die Dinge in dieser Ausstellung

    stammen alle hier aus Baden.

    Sie erzählen die Geschichte der Menschen aus Baden:

    Von der Stein-Zeit bis zu den Kelten und Römern.

    Archäologie ist eine Wissenschaft.

    Archäologinnen und Archäologen untersuchen Orte,

    wo Menschen vor langer Zeit gelebt haben.

    Und die Dinge, die die Menschen benutzt haben.


    Die Dinge im Museum sind mehrere 1.000 Jahre alt.

    Die Stücke sind ganz besonders, zum Beispiel:

    Ein Teil von einem alten Grab aus Heidelberg.

    Das ist 2.500 Jahre alt.

    Das war lange vor Christi Geburt.


    Einige sehr alte Dinge in der Ausstellung dürfen Sie in die Hand nehmen.

    Dafür muss man Hand-Schuhe anziehen.

    Und man muss sich vorher anmelden.


    In der Ausstellung gibt es besondere Brillen.

    Damit sehen Sie zum Beispiel ein Dorf aus der Stein-Zeit.

    Sie sehen wie die Menschen damals gearbeitet und gekocht haben.

  • Antike Kulturen / Ägypten, Griechenland, Rom

    In dieser Ausstellung erfahren Sie,

    wie die Menschen früher rund um das Mittelmeer gelebt haben.

    Im alten Ägypten, im alten Griechen-Land und im alten Rom.


    Sie sehen zum Beispiel

    – eine Grab-Kammer aus dem alten Ägypten

    – große Vasen aus dem alten Griechen-Land

    Bilder aus Stein aus einem römischen Haus


    Manche Dinge in der Ausstellung sind über 5.000 Jahre alt.

    Die jüngsten Dinge sind über 1.000 Jahre alt.

    Wir erfahren etwas über die Sprache der Menschen.

    Und wie sie zusammen gelebt haben.

    Über ihr Essen, über ihre Gesetze und über ihre Kunst.

  • Römer am Ober-Rhein

    Die Ausstellung erzählt vom Leben der Menschen

    am Ober-Rhein in der Römer-Zeit.

    Der Ober-Rhein ist die Gegend zwischen Karlsruhe und Basel.

    Die ersten Römer am Ober-Rhein waren Soldaten.

    Sie kamen 83 Jahre nach Christus an den Ober-Rhein.

    Später kamen auch römische Kauf-Leute und Hand-Werker.

    Die Römer herrschten über 200 Jahre über dieses Gebiet.

    Sie erfahren, was die Römer Neues mit-brachten.

    Die Römer bauten zum Beispiel:

    Straßen aus Stein

    Bäder mit Heizung

    – und große Guts-Höfe.

    Guts-Höfe sind eine Art Bauern-Hof.


    Sie können in einen echten römischen Keller gehen.

    Der Keller gehört zu einem römischen Guts-Hof.

    Im Keller lagert Wein, Gemüse und Getreide.

    Die Ausstellung zeigt noch viele andere Dinge aus der römischen Zeit.

  • Mittel-Alter

    Das Mittel-Alter ging ungefähr 1.000 Jahre.

    Das ist die Zeit zwischen dem Jahr 500 und dem Jahr 1500.

    Der erste Teil der Ausstellung erzählt vom Leben der Ritter.

    Sie sehen zum Beispiel:

    eine nachgebaute Burg und eine Ritter-Rüstung.


    Der zweite Teil der Ausstellung erzählt über das Leben in der Stadt.

    Sie sehen was Hand-Werker herstellen.

    Zum Beispiel:

    Würfel und Perlen aus Knochen.

    Oder bunte Glas-Bilder vom Glas-Maler.

    Sie können in ein altes Wohn-Zimmer schauen.

    Sie sehen viele Figuren von Heiligen.

    Der Glaube an Gott war damals für die Menschen sehr wichtig.

  • Renaissance

    Die Ausstellung erzählt über die Zeit der Renaissance.

    Das spricht man: Re-ne-sons.

    Die Renaissance war im 16. und 17. Jahr-Hundert.


    Damals entdeckt Christoph Kolumbus Amerika.

    Johannes Gutenberg erfindet den Buch-Druck.

    Das heißt, er erfindet eine Maschine.

    Damit kann man zum ersten Mal Bücher drucken.

    In Baden und ganz Deutschland gibt es Glaubens-Kriege.

    In den Glaubens-Kriegen kämpften evangelische gegen katholische Menschen.


    Sie erfahren etwas über das Leben der Menschen.

    Die Dinge erzählen über diese neue Zeit.

    Sie sehen zum Beispiel einen großen Globus.

    Ein Globus ist eine Welt-Kugel.

    Auf dem Globus sieht man Erd-Teile und Meere.

    Die Menschen entdeckten neue Erd-Teile und Länder.

    Man klebte die neuen Länder mit Papier auf den Globus.

    Sie sehen lustige Becher zum Trinken.

    Zum Beispiel einen Trink-Becher aus Silber.

    Es sieht aus wie ein Vogel.

    Man kann den Kopf ab-machen und daraus trinken.

    Dann bewegen sich die Flügel vom Vogel.

    Sie sehen schöne Schränke und Truhen.

    Und Waffen, zum Beispiel Schwerter und Lanzen.

    Und viele andere Dinge.

  • Die Karlsruher Türken-Beute

    In der Ausstellung sehen Sie die Karlsruher Türken-Beute.

    Die Karlsruher Türken-Beute ist sehr berühmt.

    Sie ist eine Sammlung der badischen Mark-Grafen.

    Mark-Grafen sind sowas ähnliches wie Fürsten oder Könige.

    Die Dinge stammen aus dem 17. Jahr-Hundert.

    Das ist 400 Jahre her.

    In dieser Zeit gab es viele Kriege in Europa.

    Es gab auch Kriege mit dem Osmanischen Reich.

    Das Osmanische Reich war ein großes und mächtiges Reich.

    Osman der Erste hat es vor sehr langer Zeit gegründet.

    Das Osmanische Reich hat von Osman seinen Namen.

    Die Türkei lag in der Mitte des Osmanischen Reiches.

    Deshalb nennt man diese Kriege auch Türken-Kriege.


    Die Mark-Grafen aus Baden waren bei diesen Kriegen dabei.

    Sie sammelten Dinge auf dem Schlacht-Feld ein.

    Sie nahmen die Dinge als Sieges-Zeichen mit nach Hause.


    In der Ausstellung sehen Sie zum Beispiel:

    – kostbare Decken und Rüstungen für Pferde

    – den Nach-Bau von einem türkischen Zelt

    Kissen und Teppiche aus kostenbaren Stoffen wie Samt und Seide

    Feld-Flaschen, die mit Gold und Silber geschmückt sind

    – mit Edel-Steinen verzierte Messer und andere Waffen


    In der Ausstellung können Sie türkische und europäische Musik von früher hören.

  • Schloss und Hof

    Früher lebten die Herrscher hier im Schloss.

    Die Herrscher waren zum Beispiel die Mark-Grafen.

    Damals war das Schloss noch kein Museum.

    In dieser Ausstellung erfahren Sie etwas über das Leben im Schloss.

    Die Dinge sind aus der Zeit von 1715 bis 1918.


    Die Dinge zeigen, wie Kinder damals gelebt haben.

    Und wie die Menschen im Schloss gearbeitet haben.

    Und wie pracht-voll ihre Kleider waren.


    Sie sehen zum Beispiel:

    – ein Kinder-Bett

    kostbare Möbel wie Stühle, Sofas, Schreib-Tische.

    – Tassen und Teller aus Gold.

    – Bilder von Prinzessinnen und Prinzen.

  • Baden und Europa

    Die Ausstellung im 2. Ober-Geschoss erzählt

    die Geschichte von Baden

    in den letzten 200 Jahren.

    Sie erfahren mehr über Politik, Persönlichkeiten und Alltags-Leben in Baden.


    Zum Beispiel:

    – wann das Land Baden gegründet wird

    – über die erste Eisen-Bahn in Baden

    – wie es mehr und mehr Fabriken gibt

    – wie sich die Arbeit der Menschen ändert

    – über den 1. und 2. Welt-Krieg

    – über die ersten Urlaubs-Reisen nach Italien


    Sie sehen Sie zum Beispiel:

    – einen alten Kauf-Laden aus Sinzheim

    – eine Schwarz-Wald-Stube mit Uhr-Macher-Werkstatt

    – ein Wohn-Zimmer aus der Zeit 1815-1848

    – eine Not-Werkstatt aus der Nach-Kriegs-Zeit

    – ein Bonanza-Fahr-Rad

  • Welt-Kultur

    In dieser Ausstellung sehen Sie,

    wie unterschiedlich das Leben von Menschen ist.

    Auf der Welt gibt es viele Kulturen.

    Das heißt: es gibt zum Beispiel unterschiedliches Essen,

    unterschiedliche Kleidung, unterschiedliche Kunst.

    Wenn Menschen aus unterschiedlichen Kulturen sich begegnen,

    sehen sie oft neue und unbekannte Dinge.


    Manche Dinge finden sie schön oder nützlich.

    Dann übernehmen Menschen diese Dinge.

    Manchmal verändern sie diese Dinge.

    Manchmal kommen Menschen auf neue Ideen durch neue Dinge.

    Das heißt: Kulturen tauschen sich aus.

    Kulturen verändern sich dadurch.

    Das war schon immer so.


    Oft wissen wir nicht mehr, wo bestimmte Dinge herkommen.

    Weil sie zu uns gehören.

    Zum Beispiel die Tulpe.

    Sie kam vor langer Zeit aus der Türkei nach Holland.

    Und von dort auch nach Deutschland.

    Und sie steht heute in jedem Garten.


    Sie sehen in der Ausstellung zum Beispiel:

    Masken aus aller Welt.

    – Einen goldenen Schrank aus Süd-Deutschland.

    Er ist mit Bildern aus China verziert.

    – Ein türkisches Zimmer einer Familie aus der Schweiz.


Immer wieder zeigen wir Sonder-Ausstellungen.

Eine Sonder-Ausstellung ist nur ein paar Monate zu sehen.

Sie zeigt Dinge zu einem bestimmten Thema.

Zum Beispiel über das Zusammen-Leben von Menschen und Tieren.

Oder es ist eine Ausstellung für Kinder, zum Beispiel zu Räuber Hotzenplotz.

Wenn Sie mehr zu den Sonder-Ausstellungen wissen wollen, dann klicken Sie hier:

HumANimal

Räuber Hotzenplotz

Sonderausstellung to go

Sie finden dort viele Bilder von den Sonder-Ausstellungen

und Informationen in schwerer Sprache.

Räuber Hotzenplotz

Was können Sie im Schloss alles erleben?

Das Schloss ist das bekannteste Bau-Werk in Karlsruhe.

Viele Menschen fotografieren das Schloss.

Sie können auf den Schloss-Turm steigen

Vom Turm sehen Sie über die ganze Stadt.

Sie sehen bis zum Schwarz-Wald und nach Frankreich.


Sie können im Schloss auf eine Zeit-Reise gehen.

Zeit-Reise heißt: Sie stellen sich vor, wie das Leben früher war.

Für die Zeit-Reise gibt es eine besondere Brille

Wenn Sie die Brille aufsetzen,

sehen sie den prächtigen Marmor-Saal, wie er früher war.

Zum Beispiel:

– als Fest-Saal,

– als Ruine nach dem 2. Welt-Krieg

Eine Ruine ist ein zerstörtes Gebäude.

– und als modernes Museum.

Sie hören Geschichten über die Menschen,

die damals im Schloss gewohnt haben.


Im Kino-Saal können Sie einen Film anschauen.

In dem Film erzählt der Mark-Graf Karl Wilhelm,

wie er die Stadt Karlsruhe gegründet hat.


Im Garten-Saal finden Veranstaltungen statt.

Zum Beispiel Vorträge oder Konzerte.

Man kann den Garten-Saal auch für Hochzeiten oder Geburtstage mieten.


Im Schloss-Café gibt es Getränke, Kuchen und warmes Essen.

Das Schloss-Café hat auch eine große Terrasse.

Im Sommer kann man auf der Terrasse sitzen.

Wenn Sie mehr wissen möchten, klicken Sie hier.

Sie finden dort viele Bilder und Informationen in schwerer Sprache.


Welche Museen gehören noch zu uns?

Zum Badischen Landes-Museum gehören noch andere Museen.

In Karlsruhe das Museum beim Markt.

und das Museum in der Majolika.

In Bruchsal das Deutsche Musik-Automaten-Museum.


Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann klicken Sie das Museum an.

Sie finden dort viele Bilder und Informationen in schwerer Sprache.

Museum in der Majolika

Barriere-Freiheit

Wenn Sie Informationen zur Barriere-Freiheit im Schloss haben möchten,

dann klicken Sie hier.

Die Informationen sind in schwerer Sprache.


Führungen

Im Museum gibt es Führungen in Leichter Sprache.

Alle können dazu-kommen.

Die Termine von den Führungen in Leichter Sprache stehen im Kalender.

Die Führung kostet meistens Geld.

Sie können auch mit einer Gruppe kommen.

Dann müssen Sie sich vorher anmelden.

Wenn Sie eine Führung machen möchten, rufen Sie uns einfach an.

Telefon: 0721 926 6520

Mehr dazu hier.


Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag

Montag:
geschlossen

An Feier-Tagen ist das Museum offen.

Wenn Feier-Tage an einem Montag sind, ist das Museum offen.

Zum Beispiel am Oster-Montag oder am Pfingst-Montag ist das Museum offen.


Die genauen Öffnungszeiten finden Sie hier.


Preise

Der Eintritt ins Museum kostet Geld.

Die verschiedenen Eintritts-Preise finden Sie hier.

Es gibt auch ermäßigte Eintritts-Preise.

Ermäßigt bedeutet: Man zahlt weniger für den Eintritt.

Menschen mit einer Behinderung zahlen weniger.

Bitte bringen Sie Ihren Schwer-Behinderten-Ausweis mit.

Haben Sie ein "B" in Ihrem Schwer-Behinderten-Ausweis?

Dann hat Ihre Begleitperson freien Eintritt.

Gruppen ab 10 Personen zahlen weniger Eintritt

Für Kinder und Jugendliche von 0 bis18 Jahre kostet der Eintritt nichts.

In Sonder-Ausstellungen zahlen Kinder und Jugendliche einen ermäßigten Eintritt.


Anfahrt

Das Museum ist im Karlsruher Schloss.

Vom Markt-Platz geht man 5 Minuten zu Fuß zum Schloss.

Das ist die Adresse:

Badisches Landesmuseum

Schloss Karlsruhe

Schlossbezirk 10

76131 Karlsruhe


Haben Sie Fragen?

Haben Sie Fragen zu barriere-freien und inklusiven Angeboten?

Rufen Sie bitte an oder schreiben Sie:

Ulrike Radke

Telefon: 0721 926-6519

Mail: ulrike.radke@landesmuseum.de

Wir helfen gerne weiter.


Allgemeine Fragen zu Service und Museum:

Telefon: 0721 926-6514
info@landesmusuem.de


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Wir danken der Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung e.V. für ihre Unterstützung.