Klostermuseum Hirsau

Ansicht des Klostermuseum Hirsau mit Eingang

Aktueller Hinweis

Liebe Besucher*innen, aufgrund der aktuellen Inzidenzwerte bleibt das Klostermuseum Hirsau vorerst leider geschlossen. Sobald es die Zahlen wieder zulassen, werden wir unsere Türen wieder öffnen.

Vielen Dank für Ihr Verständis und bleiben Sie gesund!

Klostermuseum Hirsau

Hirsau ist eine Stätte über tausendjähriger wechselvoller Geschichte. Im 11. Jahrhundert entstand hier eines der bedeutendsten Benediktinerklöster im deutschen Raum. Anlässlich der 900-jährigen Weihe der Klosterkirche St. Peter und Paul im Jahr 1991 gründeten die Stadt Calw und das Badische Landesmuseum das Klostermuseum Hirsau.

Das Museum beleuchtet die Geschichte des im Jahr 1692 während des Pfälzischen Erbfolgekrieges zerstörten Klosters und macht seine geistige und materielle Kultur für die Besucherinnen und Besucher wieder erfahrbar. Das Museumsgebäude selbst gehörte einst zur mittelalterlichen Klosteranlage. Die einstige Pracht und Vielfalt werden durch verschiedene Grabungsfunde vorgestellt.

Zahlreiche Text- und Bildtafeln sowie hochkarätige Exponate erlauben einen umfassenden Einblick in die über 1.100 Jahre zurückreichende Hirsauer Klosterkultur, in das Leben der Mönche sowie die Orts- und Sozialgeschichte des Kurorts Hirsau im 19. und 20. Jahrhundert. Als eine besondere Kostbarkeit gilt ein fragmentarisch erhaltenes Tafelbild aus der Zeit um 1480, das die Stiftung des Aureliusklosters zeigt.


Licht aus dem Osten

Ikonen als Himmelsfenster in unsere Welt

18. April bis 8. August 2021, Klostermuseum Hirsau

Die zweite Kirchweihe der Aureliuskirche in Hirsau jährt sich in diesem Jahr bereits zum 950. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums wirft das Klostermuseum Hirsau in der Ausstellung Licht aus dem Osten - Ikonen als Himmelsfenster in unsere Welt einen genaueren Blick auf die Herkunft des Kirchenpatrons Aurelius: Armenien, die älteste christliche Nation. Der christliche Osten ist Heimat von Ikonen, heiliger Bildnisse, die besonders auchauf Menschen mit kulturell westlicher Prägung seit Jahrhunderten eine tiefe Faszination ausüben. Die Bildsprache der Ikone ist klar und verlässlich, das un­veränderliche Götterbild blickt auf eine uralte Tradition von über 5000 Jahren bis ins Alte Ägypten zurück. Dabei versteht sich die Ikone allerdings ganz be­wusst nicht als Anbetungsobjekt: Die Christen des Ostens sehen in der Ikone vielmehr ein Fenster, durch das der Himmel unter einem bestimmten Aspekt in unsere Welt hineinscheint. Sie stellt ein Abbild des für das menschliche Auge unsichtbaren Urbildes dar.

Die Ausstellung Licht aus dem Osten - Ikonen als Himmelsfenter in unsere Welt im Klostermuseum Hirsau lädt dazu ein, die herausragenden Zeugnisse der orthodoxen Heiligenverehrung im religiösen Osten genauer zu erkunden. Ikonen aus der privaten Sammlung der Familie Niethammer werden dabei erstmalig in dieser Zusammenstellung zu sehen sein. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung Nördlicher Schwarzwald e.V.

Licht aus dem Osten - Ikonen als Himmelsfenster in unsere Welt ist ab dem 18. April für Besucher*innen geöffnet; vorausgesetzt, die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Calw unter 100. Bitte buchen Sie vorab ein Zeitfensterticket. Buchungen können per E-Mail oder telefonisch erfolgen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Klostermuseum Hirsau

Calwer Straße 6
75365 Calw-Hirsau

T +49 (0)7051 59015
www.calw.de/Klostermuseum

E-Mail schreiben
Klostermuseum Hirsau

Calwer Str. 6, Calw-Hirsau


Öffnungszeiten

  • Mo geschlossen
  • Di–Fr 13-16 Uhr
  • Sa, So 12-17 Uhr

Preise

Erwachsene Ermäßigt
Eintritt
 
2,50 Euro 1,50 Euro

Bildergalerie

Ansicht einer Kanzel im Klostermuseum Hirsau
Stifterbild des Klosters in Hirsau
Ansicht einer alten Holztür im Klostermuseum Hirsau

Die Standorte des Badischen Landesmuseums