Klostermuseum Hirsau

Ansicht des Klostermuseum Hirsau mit Eingang

Klostermuseum Hirsau

Das Klostermuseum Hirsau ist zu den üblichen Öffnungszeiten wieder geöffnet. Es gelten die allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften.

Hirsau ist eine Stätte über tausendjähriger wechselvoller Geschichte. Im 11. Jahrhundert entstand hier eines der bedeutendsten Benediktinerklöster im deutschen Raum. Anlässlich der 900-jährigen Weihe der Klosterkirche St. Peter und Paul im Jahr 1991 gründeten die Stadt Calw und das Badische Landesmuseum das Klostermuseum Hirsau.

Das Museum beleuchtet die Geschichte des im Jahr 1692 während des Pfälzischen Erbfolgekrieges zerstörten Klosters und macht seine geistige und materielle Kultur für die Besucher*innen wieder erfahrbar. Das Museumsgebäude selbst gehörte einst zur mittelalterlichen Klosteranlage. Die einstige Pracht und Vielfalt werden durch verschiedene Grabungsfunde vorgestellt.

Zahlreiche Text- und Bildtafeln sowie hochkarätige Exponate erlauben einen umfassenden Einblick in die über 1.100 Jahre zurückreichende Hirsauer Klosterkultur, in das Leben der Mönche sowie die Orts- und Sozialgeschichte des Kurorts Hirsau im 19. und 20. Jahrhundert. Als eine besondere Kostbarkeit gilt ein fragmentarisch erhaltenes Tafelbild aus der Zeit um 1480, das die Stiftung des Aureliusklosters zeigt.


Aurelius-Vita und Armenische Nachtigall

Holzschnittzyklen von Udo Würtenberger

22. September bis 30. November 2021, Klostermuseum Hirsau

Der Berliner Künstler Udo Würtenberger hat die „Aurelius-Vita“, d.h. die mittelalterliche Nacherzählung des Lebens und Werks des Patrons und Namensgebers des ersten und zweiten Hirsauer Klosters, in Anlehnung an die mittelalterliche Buchmalerei mit Farbholzschnitten versehen und als Buch-Unikat gestaltet. Außerdem zeigt der Künstler in der Ausstellung eine weitere Arbeit, die er für das 950-jährige Jubiläum der Weihe der Aureliuskirche angefertigt hat. Hierbei handelt es sich um die „Armenische Nachtigall“, eine Sammlung vón Liebesgedichten des armenischen Dichters Hahabed Kutschak aus dem 16. Jahrhundert. Ganz in der orientalischen Tradition lebendig, besingen seine Verse die Liebe und die Schönheit der Frauen und Mädchen und klagen im Schmerz unerwiderte Liebe.

Die Ausstellung wird am 22. September um 20 Uhr in der Aureliuskirche in Hirsau eröffnet. Herr Kling als Oberbürgermeister der Stadt Calw spricht ein Grußwort, bevor Herr Würtenberger unter dem Titel „Vita Sancti Aurelii: Die Lebensbeschreibung des Heiligen Aurelius und Armenische Nachtigall: Die Lieder des Hahabed Kutschak“ in sein Werk einführt. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung von Julian Behr an der Laute. Um Anmeldung wird gebeten unter 07051-59015 oder klostermuseum@calw.de.

Klostermuseum Hirsau

Calwer Straße 6
75365 Calw-Hirsau

T +49 (0)7051 59015
www.calw.de/Klostermuseum

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Klostermuseum Hirsau

Calwer Str. 6, Calw-Hirsau


Öffnungszeiten

  • Mo geschlossen
  • Di–Fr 13-16 Uhr
  • Sa, So 12-17 Uhr

Preise

Erwachsene Ermäßigt
Eintritt
 
2,50 Euro 1,50 Euro

Bildergalerie

Ansicht einer Kanzel im Klostermuseum Hirsau
Stifterbild des Klosters in Hirsau
Ansicht einer alten Holztür im Klostermuseum Hirsau

Die Standorte des Badischen Landesmuseums