Das klingende Museum

Aktueller Hinweis

Aufgrund der steigenden Fallzahlen bleibt das Schloss Bruchsal mit dem Deutschen Musikautomaten-Museum bis auf Weiteres geschlossen.

Orchestrien, Musikdosen, Jukeboxes, Drehorgeln, klingende Alltagsgegenstände wie Nähkästchen und Kleiderhaken, Androiden, automatische Flügel, Organetten, „mobile Discos“ und viele Dinge mehr sind im Deutschen Musikautomaten-Museum zu entdecken.

Gezeigt werden rund 500 Exponate auf drei Etagen, welche die vielen verschiedenen Facetten, die sich hinter dem Begriff „Musikautomaten“ verbergen, vorstellen. Deren kunsthandwerkliche Fertigung begann im 17. Jahrhundert, hatte ihre Blüte im ausgehenden 19. Jahrhundert und erlebte seit den 1920er Jahren einen Niedergang. Doch auch der Übergang zu neuen Reproduktionsmedien des 20. und 21. Jahrhunderts, von Phonograph, Grammophon, Radio, Dictaphon, Schallplatte, Kassette und CD über MP3-Player bis hin zu Youtube und iTunes, ist Teil der Ausstellung.

An Medienstationen werden die Automaten in ihrem ursprünglichen Umfeld gezeigt und können so beispielsweise als Statussymbol im Wohnzimmer oder als Unterhaltungsmedium im Gasthaus und Kino, erlebt und wahrgenommen werden. Per Knopfdruck können an ausgewählten Musikautomaten Audioaufnahmen mit charakteristischen Klängen des jeweiligen Automaten abgespielt werden.

Dt. Musikautomaten-Museum

Schloss Bruchsal
76646 Bruchsal

T +49 (0)7251 742-652

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Walzenorchestrion, Hubert Blessing, 1863

1863 baute Hubert Blessing aus Unterkirnach für seinen Landesherren, den Fürsten zu Donaueschingen, dieses beeindruckendes Walzenorchestrion. Mit der Elektrifizierung des Donaueschinger Schlosses 1896 erhielt die Orgel einen Elektromotor. Restaurator Klaus Biber zeigt, wie das selbstspielende, mit 358 Pfeifen in 10 Registern ausgestattete Instrument funktioniert.
© Hoyer Media / Deutsches Musikautomaten-Museum Bruchsal

Flötenuhren: Ein Schwarzwälder Exportschlager

Das Objekt mit dem palastartigen Aufbau über einer Straßen- oder Marktplatzszene entstand im Jahr nach Napoleons Tod. Einige Figuren oben erinnern an die Schlacht von Austerlitz 1805, als Napoleon den besiegten Franz II. von Österreich empfing.


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